Ausbildung

TYPO3 Cumulus Flash tag cloud by TYPO3-Macher - die TYPO3 Agentur (based on WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck) requires Flash Player 9 or better.

Cartoon des Monats
Da sinse at widder - Alaaf -
Da sinse at widder - Alaaf -
bpw Mediathek

Aktuelle bpw-Steuertipps als Video in Zusammenarbeit mit erzTV finden Sie hier.

 


Aber auch das klassische Buch hat nicht ausgedient.

Hier geht's zu unseren Veröffentlichungen.

BÖTTGES-PAPENDORF-WEILER

Steuerberater Wirtschaftsprüfer
Partnerschaftsgesellschaft mbB

Bundesrichter in München entscheiden: Volle Steuern für karnevalistische Kostümparty

BFH Urteil vom 30.11.2016, V R 53/15

Beim Karneval ticken Köln (Finanzgericht) und München (Bundesfinanzhof) völlig anders: während das Finanzgericht Köln im Sommer 2015 (Urteil v. 20.8.2015, Az. 10 K 3553/13) eine Karnevalsparty am Karnevalssamstag noch der Brauchtumspflege zugeordnet hat, sah der Bundesfinanzhof das ganz anders. Bei einer solchen Veranstaltung handele es sich nicht um einen „unentbehrlichen Hilfsbetrieb“ und damit sei das kein steuerbegünstigter Zweckbetrieb (BFH-Urteil v. 30.11.2016, Az. V R 53/15). Das bedeutet voller Steuersatz von 19% bei der Umsatzsteuer auf die Eintrittsgelder und Körperschaftsteuer auf eventuelle Überschüsse aus der Veranstaltung. Kostümierung, Karnevalsmusik, Auftritt einer Baseler Fastnachtskapelle und des Dreigestirns reichten nicht: das könne ja jeder anbieten.

Damit stünden die Karnevalisten im Wettbewerb zu gewerblichen Anbietern. Aber das kann ja wohl nur ein Missverständnis sein: der Karneval war ja wohl zuerst da. Wenn hier einer im Wettbewerb zum ausgelassenen, fröhlichen rheinischen Original-Karneval steht, dann ja wohl die gewerblichen Anbieter. Im Kölner Urteil (10 K 3553/13) ist das gesamte Programm akribisch aufgeführt: von insgesamt 420 Minuten Veranstaltungsdauer waren 30 Minuten Auftritt der Cheerleader vom FC Köln, 5 Minuten Vorstellung der Radio-Medien-Partner, 5 Minuten Geburtstagsgrüße um Mitternacht, also mit 40 Minuten weniger als 10% nicht-karnevalistisch. Aber wie sagt der Kölner: wat wills de maache, die verstonn et nit. Leider ist es fürs Brauchtum ein teures Missverständnis. Aber auch da hat der Kölner einen Spruch parat und singt mit den Höhnern „Kumm, loss mer fiere, nit lamentiere“. Alaaf!

Gute Nachricht für Vereine: Spendenbescheinigungen können auch per Mail verschickt werden

Auch das Besteuerungsverfahren passt sich der Digitalisierung an. Jetzt werden auch per Mail übermittelte Spendenbescheinigungen beim Spender für den Steuerabzug anerkannt. Das erleichtert die Arbeit für Kassenwarte und Schatzmeister gemeinnütziger Organisationen und ist außerdem kostensparend. Voraussetzung ist nach wie vor, dass die übermittelten Dateien dem amtlichen Spendenvordruck entsprechen und schreibgeschützt sind. Einzelheiten erfahren Sie im BMF-Schreiben vom 06.02.2017 dazu. Weitere Informationen zu gemeinnützigen Einrichtungen finden Sie hier.

Steuerplaner

Unseren Steuerplaner 2017 können Sie schon herunterladen und wir haben für unsere Mandanten auch wieder 4-Monats-Wandkalender. Wenden Sie sich bei Bedarf an Ihre bpw-Niederlassung (solange Vorrat reicht).

Auslandsreisekosten ab 01.01.2017

Neues Jahr – neue Dienstreisen. Für Auslandsreisen ändern sich auch wieder die Pauschalen für einige Länder. Die aktuelle Tabelle mit den steuerfreien Reisekostenvergütungen finden Sie hier.

Hinweis zum neuen Mindestlohn ab 01.01.2017

Ab dem 01. Januar 2017 erhöht sich der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 € auf 8,84 € brutto je Zeitstunde. Der neue Mindestlohn gilt bundesweit. Weitere Besonderheiten können im Tarifvertrag geregelt sein. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten im Vorfeld prüfen, ob ggfs. vertragliche Anpassungen nötig sind. Das gilt speziell für Minijobs an der 450 €-Grenze. Diese Grenze erhöht sich nämlich nicht. Wer 2016 genau an der Grenze liegt und den derzeitigen Mindestlohn von 8,50 €/Stunde erhält, rutscht dann mit 8,84 €/Stunde bei gleicher Stundenzahl automatisch in die Sozialversicherungspflicht.

Neues Jahr - neuer Job?
Aktuelles Jobangebot für Steuerfachleute

Wir suchen zum nächstmöglichen Termin eine/n Steuerfachangestellte/n, Steuerfachwirt/-in oder Bilanzbuchhalter/-in für unsere Kanzlei in Zwönitz. DATEV-Kenntnisse und der sichere Umgang mit MS-Office werden vorausgesetzt, Lohnkenntnisse wären von Vorteil. Es erwarten Sie eine adäquate Bezahlung, umfangreiche Sozialleistungen und regelmäßige Fortbildungen. Gern unterstützen wir zusätzliche Qualifizierungsbestrebungen.

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen an Martina Spielmann, zwoenitz(at)bpw-online.de oder rufen Sie uns an. Die Niederlassungsleitung StB Kathleen Neukirchner (Zwönitz) steht Ihnen für unverbindliche Vorabauskünfte zur Verfügung.

„Betongold“ in der Einkommensteuererklärung:
Steuern sparen mit Immobilien

Angesichts der Zinsflaute haben Sie 2016 erstmals eine Immobilie erworben? Oder Sie haben eine Immobilie geerbt? Dann kommen viele neue Fragen auf Sie zu. Bei der Steuer geht es vor allen Dingen darum, was man abziehen kann. Außerdem gibt es Spezialfragen wie: Was ist bei Vermietung an Angehörige zu beachten? Wo muss was in die Formulare eingetragen werden und welche besonderen Steuerregeln sollte ich als Immobilienbesitzer kennen?

Hier geht's zum gesamten Artikel.

Betongold: auch Vermieter müssen Bauabzugsteuer prüfen

Um die Bauabzugsteuer war es in letzter Zeit ruhig geworden. Sie wurde 2001 eingeführt und mit einer sog. Bescheinigung nach § 48b EStG, die man sich als Auftraggeber vorlegen ließ, ist das Thema vom Tisch. Aber: diese Bescheinigungen haben jeweils nur eine begrenzte Laufzeit und so kommt es, dass nach vielen, vielen Jahren der ein oder andere Handwerker vergessen hat, die Verlängerung zu beantragen. Für den Auftraggeber kann das dann teuer werden, denn das Finanzamt nimmt ihn dann mit 15% in die Pflicht. Mit unserer aktuellen Checkliste für Auftraggeber: Wann muss Bauabzugsteuer einbehalten werden? können Sie prüfen, ob die Frage auf Sie zutrifft und was Sie beachten müssen.

http://www.bpw-online.de/?mobile=0