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Aktuelle bpw-Steuertipps ab 2015 als Video in Zusammenarbeit mit erzTV.

Unsere früheren Videos aus Kanal 1 finden Sie hier.


Aber auch das klassische Buch hat nicht ausgedient.

Hier geht's zu unseren Veröffentlichungen.

BÖTTGES-PAPENDORF-WEILER

Steuerberater Wirtschaftsprüfer
Partnerschaftsgesellschaft mbB

Bauleistungen: BMF schafft Klarheit zumindest für Klima- und Kältebauer

Mit einem aktuellen BMF-Schreiben vom 28.07.2015 hat die Finanzverwaltung Stellung zur Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers bei Bauleistungen im Falle von fest mit dem Gebäude verbundenen Betriebsvorrichtungen genommen. Der Nichtanwendungserlass zum BFH-Urteil vom 28.08.2014 (Az. V R 7/14) erläutert überzeugend, dass für Zwecke der Umsatzsteuer allein die EU-rechtlichen Begriffe für Bauleistungen und Grundstücke relevant sind. Speziell z.B. Kälte- und Klimabauer können daher bei Installation und Wartung von fest installierten Klima-, Kälte- und Belüftungsanlagen im Regelfall davon ausgehen, Bauleistungen im Sinne des § 13b UStG zu erbringen.

Lesen Sie ausführlich dazu das BMF-Schreiben vom 28. Juli 2015. Zur Abgrenzung der Begriffe Bauwerk und Bauleistung im Zusammengang mit der Umkehr der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers.

Duales Studium: steuerfreie Übernahme von Studiengebühren durch Arbeitgeber

Studenten in dualen Studiengängen sind seit 2012 den Auszubildenden gleichgestellt und voll steuer- und sozialversicherungspflichtig in allen Zweigen der Sozialversicherung. Studiengebühren, die der Arbeitgeber bei einer im dualen System durchgeführten Ausbildung aufgrund einer Vereinbarung mit der Bildungseinrichtung als unmittelbarer Schuldner trägt, sind jedoch kein Arbeitslohn und bleiben steuer- und sozialversicherungsfrei. Was bei Erstattung an den Studenten gilt und was sonst noch bei Beschäftigung von Schülern und Studenten zu beachten ist, lesen Sie hier.


Mindestlohn: Welche Ausnahmen gibt es für Praktikanten?

Grundsätzlich gilt der Mindestlohn auch für die Beschäftigung von Praktikanten. Ausnahmen gibt es lediglich für bestimmte Pflichtpraktika, Orientierungspraktika bis 3 Monate und bestimmte Einstiegsqualifizierungen gem. SGB. Weitere Einzelheiten zum Mindestlohn bei Beschäftigung von Schülern, Studenten und Praktikanten lesen Sie hier.

Streuwerbeartikel bis 10 € steuerfrei

Endlich ist es amtlich: Streuwerbeartikel bis 10 € sind von den Abzugsbeschränkungen für Geschenke an Geschäftsfreunde nicht betroffen Mit BMF-Schreiben vom 19. Mai 2015 hat der Bundesfinanzminister endlich die lange erwartete überarbeitete Version der Verwaltungsmeinung zur Steuerpauschalierung bei Sachgeschenken vorgelegt. U.a. wird dort festgestellt, dass Streuwerbeartikel mit einem Anschaffungswert bis 10 € nicht unter die speziellen Vorschriften zum Kostenabzug und zur Versteuerung von Geschenken an Geschäftsfreunde fallen. D.h. sie müssen weder einzeln namentlich den Empfängern zugeordnet werden noch vom Geber oder Beschenkten versteuert werden. Maßgeblich sind die Netto-Anschaffungs- oder Herstellungskosten ohne abziehbare Vorsteuer. Für die betriebliche Praxis stellt dies eine große Erleichterung bei kleinen „Nettigkeiten“ und Give-aways dar.

Mehr zur Abzugsfähigkeit und Besteuerung von Geschenken an Geschäftsfreunde und Mitarbeiter lesen Sie in unserem Steuertipp Steuerfreie Geschenke an Geschäftsfreunde und Mitarbeiter.

Doppelte Haushaltsführung bei zwei gleichwertigen Wohnungen: Lebensmittelpunkt bestimmt sich nach dem Gesamtbild der Verhältnisse, nicht nach der Aufenthaltsdauer(BFH VI R 71/14)

Moderne Paare arbeiten und wohnen nicht nur an unterschiedlichen Orten, sondern haben häufig auch durchaus dort auch jeweils „vollwertige“ (oder wie es im Finanzgerichtsdeutsch heißt: „familiengerechte“) Wohnungen, wo sie sich wechselseitig aufhalten. Dann kann es schwierig sein zu bestimmen, was die Erstwohnung (E) und was der berufsbedingte Zweitwohnsitz (Z) ist.


Denn nur wer von E nach Z und nicht umgekehrt pendelt, kann Kosten für berufsbedingte doppelte Haushaltsführung geltend machen. Dazu stellte jetzt der Bundesfinanzhof in seinem Urteil vom 07.05.2015 (Az. VI R 71/14) zu „beiderseits berufstätigen Eheleuten“ fest: maßgeblich ist der Mittelpunkt des Lebensinteresses (=Erstwohnung) (BFH-Urteil vom 8.10.2014 VI R 16/14). Dieser bestimmt sich unter Gesamtwürdigung aller Umstände des Einzelfalls. Dabei ist nicht ausschlaggebend, wo sich die Eheleute am längsten gemeinsam aufgehalten haben (BFH VI R 71/14).

Was sonst noch abziehbar ist und weitere aktuelle Hinweise zur doppelten Haushaltsführung finden Sie hier.


Doppelte Haushaltsführung: Verpflegungspauschale jetzt auch in Wegzugsfällen anerkannt

Mit Beschluss vom 08.10.2014 (Az. VI R 7/13) hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass auch bei Begründung einer doppelten Haushaltsführung in sog. Wegzugsfällen die Verpflegungspauschalen für die ersten 90 Tage steuerlich abgezogen werden können. Die Finanzämter wenden das Urteil an und der Bundesfinanzminister hat es 2015 im Bundessteuerblatt veröffentlicht, so dass Sie sich darauf direkt berufen können. Da in den Einkommensteuerformularen Anlage N immer noch nach den Wegzugsfällen speziell gefragt wird, sollten Betroffene genau prüfen, ob die neue Rechtsprechung in ihrem Steuerbescheid umgesetzt wurde und ansonsten ggfs. Einspruch einlegen.

Wer genau betroffen ist und weitere aktuelle Hinweise zur doppelten Haushaltsführung finden Sie hier.

 

Kinderbetreuungskosten: auch bei Minijobbern kein Steuerabzug bei Barzahlung

In einem aktuell veröffentlichten BFH-Urteil (Az. III R 63/13) vom 18.12.2014 hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass Bar bezahlte Kinderbetreuungskosten in keinem Fall steuerlich anerkannt werden können. Anders als bei den haushaltsnahen Dienstleistungen, wo bei Minijobbern ausnahmsweise die Abrechnung der Bundesknappschaft über die abgeführten Beiträge ausreicht, sieht laut BFH das Gesetz für Kinderbetreuungskosten diese Möglichkeit nicht vor. Betroffene müssen also schnell den Zahlungsweg umstellen um den Steuerabzug zu gewährleisten. Einzelheiten können Sie dem ausführlichen Urteil vom 18. Dezember 2014 hier entnehmen.

Grundsteuer kann in bestimmten Fällen erlassen werden

Solange über die Verfassungswidrigkeit der Grundsteuer noch nicht entschieden ist, sollte bei ertragsschwachen Grundstücken geprüft werden, ob ein Erlass der Grundsteuer in Betracht kommt. Der Grundsteuererlass ist im Grundsteuergesetz in § 32 für Kulturgüter und Grünanlagen sowie § 33 GrStG allgemein wegen "wesentlicher Ertragsminderung" vorgesehen. Wie man speziell bei Kulturgütern für den Nachweis des öffentlichen Interesses und der nachhaltigen "Unrentierlichkeit" vorgehen muss, hat die Senatsverwaltung für Finanzen in Berlin mit Runderlass vom 04.05.2015 detailliert dargelegt. Auch wenn der Erlass direkt nur für Berlin gilt, so dürfte er doch in der Beschreibung der erforderlichen Nachweise auch für andere Fälle Hinweise geben. Die nächsten Anträge können allerdings erst wieder für 2015 bis zum 31. März 2016 gestellt werden. Da dies eine nicht verlängerbare gesetzliche Ausschlussfrist ist, sollten Betroffene bereits jetzt prüfen, ob entsprechende Sachverhalte bei ihnen vorliegen könnten, um dann Anfang 2016 kurzfristig aufgrund der Zahlen 2015 einen entsprechenden Erlassantrag zu stellen.

Poststreik: Fristenprobleme mit dem Finanzamt?

Wenn Sie aufgrund des Poststreiks Finanzamtsfristen nicht einhalten konnten, sollten Sie in jedem Fall prüfen, ob Sie Schaden z.B. durch einen Wiedereinsetzungsantrag oder -bei Verspätungszuschlägen- Erlassantrag abwenden können.

Die Finanzämter lassen allerdings nur begrenzt Milde walten (mehr unter Hinweise zu Steuerterminen und Poststreik 2015).

Häusliches Arbeitszimmer im Eigenheim: Badsanierung als abziehbare Kosten?

 

Der Tenor des Urteils des Finanzgerichts Münster vom 18.03.2015 (Az. 11 K 829/14 E) klingt kurios: danach sind nämlich anteilige Kosten für eine Badsanierung steuerlich als Betriebsausgaben abziehbar, soweit sie auf ein häusliches Arbeitszimmer entfallen.

Verständlich wird die Auffassung wenn man bedenkt, dass bei Selbständigen z.B. bei einer späteren Betriebsaufgabe der anteilige Hauswert insgesamt (also einschließlich Werterhöhung durch das neue Bad) als Entnahme zu versteuern ist oder im Falle der Vermietung der Vermieter die Miete gegebenenfalls erhöhen könnte. Deshalb hält das Finanzgericht die Berücksichtigung für sachgerecht. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, weil das Finanzgericht die Revision beim Bundesfinanzhof zugelassen hat. Mehr erfahren Sie im August in unserer aktuellen Mandanteninformation 08/2015.

Geplante Änderungen beim Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz: Handlungsbedarf feststellen

Am 08. Juli 2015 hat das Bundeskabinett jetzt den Regierungsentwurf zur Anpassung des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts beschlossen. Das Bundesverfassungsgericht hatte in seinem Urteil vom 17.12.2014 (Aktenzeichen 1BvL 21/12) festgestellt, dass zur Sicherung von Unternehmen und Arbeitsplätzen für betriebliches Vermögen steuerliche Verschonungsregelungen zwar grundsätzlich geeignet und erforderlich seien. Die aktuell geltenden Regelungen hielt das Bundesverfassungsgericht jedoch für teilweise mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Spätestens bis zum 30.06.2016 muss der Gesetzgeber daher entsprechende Neuregelungen umsetzen. Hierfür liegt jetzt ein entsprechender Gesetzentwurf vor, der insbesondere folgende Maßnahmen vorsieht:

  1. Weitere Verbesserungen für Kleinstbetriebe durch Freistellung von der Lohnsummenregelung,
  2. Neuregelung der Abgrenzungsvorschriften von begünstigtem und nicht begünstigtem Vermögen insbesondere auch zur Vermeidung von ungerechtfertigten Steuervorteilen z.B. bei mehrstöckigen Betrieben ("Kaskadeneffekt" beim Verwaltungsvermögen),
  3. Einführung einer Verschonungsbedarfsprüfung für den Erwerb großer Betriebsvermögen,
  4. Einführung eines Abschmelzmodells als Wahlrecht für den Erwerb großer Betriebsvermögen.

Die geplanten Grenzwerte für die Anwendung der Verschonungsregeln zeigt eine Tabelle des Bundesfinanzministeriums. Eine Zusammenfassung der geplanten neuen Regelungen ergibt sich aus der Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums. Den vollständigen Gesetzentwurf mit Begründung finden Sie hier.

Insgesamt rechnet das Bundesfinanzministerium mit Mehreinnahmen für die Bundesländer von 200 Mio. € im Jahr: das heißt für Erben und Unternehmensnachfolger verteuert sich die Nachfolge. Handlungsbedarf besteht insbesondere bei größeren Betriebsvermögen und bei hohem Verwaltungsvermögen: hier sollte im Einzelfall überprüft werden, ob ein Vorziehen von anstehenden Maßnahmen sinnvoll ist. Das Inkrafttreten des Gesetzes ist aktuell für den Tag nach der Verkündung geplant. Laut Bundesverfassungsgericht muss das spätestens am 30.06.2016 sein - kann jedoch auch jederzeit früher erfolgen. Natürlich kann es im Laufe des weiteren Gesetzgebungsverfahrens auch noch zu Änderungen kommen.

Aktuelles Vortragsskript: Steuertipps für Senioren

Wie in jedem Jahr haben wir auch in 2015 wieder aktuelle Steuertipps für Senioren zusammengestellt und in einer Informationsveranstaltung im Seniorenwohnstift Haus Beethoven in Bornheim vorgestellt. Für alle die die Informationen noch einmal nachlesen wollen, finden Sie hier das Vortragsmanuskript. Lesen Sie z.B. wann Heimkosten als außergewöhnliche Belastung abziehbar sind, was bei Unterstützungszahlungen von Angehörigen zu beachten ist und was Sie beim Abzug von Umzugskosten beachten müssen. Aktuelles Thema in diesem Jahr die steuerliche Behandlung der neuen "Mütterrente".

„Betongold“: Steuern sparen mit Immobilien

Angesichts der Zinsflaute haben Sie jetzt eine Immobilie erworben? Oder Sie haben eine Immobilie geerbt? Dann kommen viele neue Fragen auf Sie zu. Bei der Steuer geht es vor allen Dingen darum, was man abziehen kann. Außerdem gibt es Spezialfragen wie: Was ist bei Vermietung an Angehörige zu beachten? Wo muss was in die Formulare eingetragen werden und welche besonderen Steuerregeln sollte ich als Immobilienbesitzer kennen?

Hier geht's zum gesamten Artikel.

Verluste aus Vermietung: Werbungskostenabzug kann bei längerem Leerstand auch „unverschuldet“ entfallen

In einem aktuellen Urteil vom 13.01.2015 (Az. IX R 46/13) hat der Bundesfinanzhof (BFH) dargelegt, wann bei langjähriger Generalsanierung von leerstehenden Wohnungen der laufende Werbungskostenabzug für die Wohnungen entfällt. Diese Thematik wird immer häufiger von den Finanzämtern aufgegriffen und bei Leerstand Steuerabzüge gestrichen.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

Neues zur Grundsteuer: Bundesfinanzhof hält die zugrundeliegenden Einheitswertfeststellungen spätestens seit 01.01.2009 für verfassungswidrig

Die Einheitswerte für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft, für Betriebsgrundstücke und für andere Grundstücke werden vom Finanzamt festgestellt. Sie sind neben den Steuermesszahlen und den von den Gemeinden festgelegten Hebesätzen Grundlage für die Höhe der Grundsteuer. Immer wieder wird diskutiert, dass eine Wertfeststellung in den alten Bundesländern und in Berlin (West) auf Basis der Wertverhältnisse 01.01.1964 (!) sowie gar in den neuen Bundesländern nach den Wertverhältnissen 01.01.1935 (!!!) zumindest problematisch sein dürfte. Das Hauptproblem für die Grundsteuer ist jedoch nicht, dass diese Werte unrealistisch sind, weshalb sie als Grundlage für die Erbschaftsteuer inzwischen auch nicht mehr Verwendung finden, sondern dass sie auch die Relation zwischen einzelnen Grundstücken nicht mehr realitätsnah wiedergeben und in diesem Fall den allgemeinen Gleichheitssatz gem. Artikel 3 Abs. 1 des Grundgesetzes verletzen.

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts bleibt abzuwarten. In der Zwischenzeit können nach den Ausführungen des Bundesfinanzhofs Steuerbescheide noch erlassen werden, sie sind jedoch für vorläufig zu erklären. Die Pressemitteilung des Bundesfinanzhofs dazu finden Sie hier. Weitere Details ergeben sich aus dem Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 22.10.2014 II R 16/13. Das Aktenzeichen beim Bundesverfassungsgericht ist 1 BvL 11/14.

Die Frage gärt bereits seit langem. Die Vorgeschichte finden Sie hier.

 

Auslandsreisekosten ab 01.01.2015

Neues Jahr – neue Dienstreisen. Für Auslandsreisen ändern sich auch wieder die Pauschalen für einige Länder. Die aktuelle Tabelle mit den steuerfreien Reisekostenvergütungen finden Sie hier.

http://www.bpw-online.de/