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Aktuelle bpw-Steuertipps als Video in Zusammenarbeit mit erzTV finden Sie hier.

 


Aber auch das klassische Buch hat nicht ausgedient.

Hier geht's zu unseren Veröffentlichungen.

BÖTTGES-PAPENDORF-WEILER

Steuerberater Wirtschaftsprüfer
Partnerschaftsgesellschaft mbB

Bundestag beschließt Sonderabschreibungen
zur Förderung des privaten Mietwohnungsbaus

In der Weihnachtszeit können bekanntlich doch immer noch Zeichen und Wunder geschehen: Am 29.11.2018 hat der Bundestag den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus in der Fassung der Beschlussempfehlung des Finanzausschusses mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen gegen das Votum der Opposition angenommen. Jetzt fehlt noch die Zustimmung des Bundesrats, die am 14.12.2018 erfolgen könnte.

Ziel ist, dass private Investoren möglichst zeitnah neue Mietwohnungen schaffen. Das kann durch Neubau aber auch durch Maßnahmen in bestehenden Gebäuden erfolgen, sofern der Bauantrag nach dem 31. August 2018 gestellt wurde. Bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen können dann neben der linearen Abschreibung von jährlich 2% der Baukosten im Jahr der Fertigstellung und den drei Folgejahren jeweils zusätzlich 5% von maximal 2.000 €/qm abgeschrieben werden. D.h. insgesamt können sich bis zu 28% der Baukosten bereits in den ersten vier Jahren steuerlich auswirken. Weitere Details finden Sie hier.

Elektronische Spendenbescheinigungen – Arbeitserleichterung für Vereinsvorstände und Schatzmeister rechtzeitig vorbereiten

Der Jahreswechsel naht und damit die Zeit der Spenden. Für Vereinsschatzmeister bedeutet das viel Arbeit: die Spenden müssen korrekt verbucht werden und viele Spendenbescheinigungen vorbereitet und verschickt werden. Viele Vereine verschicken Spendenbescheinigungen heute elektronisch. Einmal eingerichtet spart das Zeit und Geld. Knappe „Ressourcen“, die dann für die eigentlichen Vereinszwecke eingesetzt werden können. Das ist zulässig und die Spendenbescheinigungen werden auch von den Finanzämtern der Spender anerkannt. bpw Partnerin und Zertifizierte Beraterin für Gemeinnützigkeit (IFU / ISM gGmbH) Felicitas Papendorf hat in unserem aktuellen Beitrag Spendenbescheinigungen elektronisch verschicken – aber richtig für Sie zusammengestellt, was Sie dabei beachten müssen, damit Sie bereits jetzt rechtzeitig die Voraussetzungen dafür schaffen können.

Ausbildungsmesse in Aue - wieder großes Interesse an den gar nicht so langweiligen „Steuerberufen“

 

Unser Team im Erzgebirge informierte auch in diesem Jahr wieder über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten bei bpw. Laut Angaben der Freien Presse Chemnitz waren es über 2.500 Besucher, die sich auf den Weg zur Ausbildungsmesse nach Aue gemacht haben und das trotz des Fußballspieles, welches gegen Mittag in Erzgebirgsstation stattfand. An unserem gut besuchten Stand konnten wir die beruflichen Möglichkeiten bei bpw unter den 107 Ausstellern mit interessanten Gesprächen näher erläutern. Frau Dürr (Dipl. BW FH), Herr Dölling (derzeitiger Praktikant), Herr Spielmann ( Dipl. Kfm. Steuerberater) und Frau Neukirchner (Dipl. Bw- BA -Steuerberaterin) der Niederlassung in Zwönitz/Aue waren vor Ort, um den Beruf Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement, Steuerfachangestellte/r und Bachelor of Arts näher zur erläutern. Wir bedanken uns auch bei den Berufsakademien Leipzig/Dresden und bei der Steuerberaterkammer für die Bereitstellung von zusätzlichem Material.

Ausblick: wir werden im Jahr 2019 die Messe wieder besuchen. Im März 2019 werden wir erstmalig an der Woche der offenen Unternehmen teilnehmen, welche vom 11.03.-16.03.2019 stattfindet und Jugendlichen die Möglichkeit bieten das Unternehmen und die Berufe in der Praxis näher kennenzulernen. Alles weitere kann hier nachgelesen werden. Termine werden noch bekannt gegeben.

Bundesfinanzhof widerspricht Finanzministererlass: Bauträger können zu viel bezahlte Umsatzsteuer ohne Wenn und Aber zurückfordern

Das soeben veröffentlichte BFH-Urteil vom 27.09.2018 (Az. V R 49/17) könnte den Fiskus Milliarden kosten. Das oberste Finanzgericht hat nämlich am 27.09.2018 entschieden, dass ein Bauträger, der aufgrund der rechtsirrigen Annahme, er sei Bauleister, von ihm bezogene Bauleistungen nach § 13b UStG versteuert hat, die Steuer zurückfordern kann, ohne dass es darauf ankommt, dass er seinerseits die Umsatzsteuer an den Bauleister weitergibt oder die Möglichkeit für eine Aufrechnung durch das Finanzamt besteht. Das hatte nämlich bisher die Finanzverwaltung gefordert, damit das Ganze für den Fiskus zum Nullsummenspiel wird (BMF-Schreiben vom 26. Juli 2017, BStBl I 2017, 1001, Rz 15a). Einzelheiten zur neuen Rechtslage finden Sie in der Pressemitteilung des Bundesfinanzhofs vom 14.11.2018.

Für die Rückforderung kommt es jetzt also allein darauf an, ob die betreffenden Steuerfestsetzungen noch änderbar sind. Das prüfen wir gerne für Sie. Zur Vorgeschichte und wer überhaupt betroffen sein kann, lesen Sie unsere Hinweise für Altfälle (bis 2014) auf unserer Themenseite Umsatzsteuer bei Bauleistungen.

Finanzverwaltung NRW: Foodsharing Vereine gemeinnützig

Foodsharing-Vereine engagieren sich gegen Lebensmittelverschwendung und dabei geht es häufig um das Sammeln und Verteilen von noch brauchbaren Lebensmitteln, die sonst weggeworfen würden. Die Verteilung erfolgt nicht gezielt an sozial schwache Menschen, sondern im Fokus steht stehen Umweltziele und die Sensibilisierung der Menschen für dieses Thema. Nach einer aktuellen Verfügung der Finanzverwaltung in Nordrhein-Westfalen können diese Vereine bei entsprechender Satzung wegen der Förderung des Umweltschutzes i.S.v. § 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 8 AO von der Körperschaft- und Gewerbesteuer freigestellt werden, da sie sich aktiv für die Schonung von bereits für die Herstellung von Lebensmitteln verwendeten Ressourcen und die Vermeidung von (Essens-)Müll einsetzen. Damit können sie auch grundsätzlich Spendenbescheinigungen ausstellen. Nicht möglich ist allerdings die Ausstellung von Spendenbescheinigungen für die gesammelten Lebensmittel, da es sich ja gerade nach der Definition der Vereine um wertlosgewordene Waren handelt und diese somit keinen (kommerziellen) Wert mehr haben. Quelle: OFD Nordrhein-Westfalen v. 11.10.2018 - Kurzinformation Körperschaftsteuer Nr. 05/2018; einsehbar auf verschiedenen Portalen im Internet z.B. https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/759002/).

Bei Fragen zum Gemeinnützigkeitsrecht und zur Steuer und Rechnungslegung bei Vereinen und gGmbH beraten wir Sie gerne. Wenden Sie sich an eine unserer Niederlassungen oder direkt an unsere Partnerin Felicitas Papendorf, die sich speziell für Gemeinnützigkeitsfragen weitergebildet hat.

EuGH-Urteil: Wann sind Internetverkäufe
privat oder gewerblich (Az. C-105/17)?

Die Frage, ob Verkäufe über das Internet „Privatsache“ oder gewerblich sind, hat weitreichende Auswirkungen. Und wie so oft ist auch hier EU-Recht zu beachten. Dazu hat der EU-Gerichtshof mit Urteil vom 4.10.2018, Az. EuGH-C-105/17, jetzt entschieden, „dass eine natürliche Person (...), die gleichzeitig eine Reihe von Anzeigen, in denen neue und gebrauchte Waren zum Verkauf angeboten werden, auf einer Website veröffentlicht, nur dann als „Gewerbetreibender“ bzw. „Unternehmer“ einzustufen ist und eine solche Tätigkeit nur dann eine „Geschäftspraxis“ darstellt, wenn diese Person im Rahmen ihrer gewerblichen, handwerklichen oder beruflichen Tätigkeit handelt; dies (ist) anhand aller relevanten Umstände des Einzelfalls zu prüfen“.

Was dabei zu prüfen ist und welcher Fall der Frage genau zugrunde lag erfahren Sie hier. Im vorliegenden Fall ging es um Verbraucherschutz. Gerne beraten wir Sie auch persönlich zu steuerlichen Fragen in Ihrem konkreten Fall. Vereinbaren Sie hierzu einen individuellen Beratungstermin „außer der Reihe“ oder auch in Zusammenhang mit der Übergabe Ihrer Steuerunterlagen für die nächste Einkommensteuererklärung.

Auf die Plätze-fertig-bauen? – So soll der neue § 7b EStG
den privaten Mietwohnungsbau ankurbeln

Klingt erst mal nicht schlecht: wer nach dem 31. August 2018 und vor dem 1. Januar 2022 (Datum des Bauantrags) neuen Mietwohnraum schafft, kann in den ersten 4 Jahren bis zu 28% der Baukosten steuerlich abziehen. Vorgesehen sind bis zu 5% Sonder-Abschreibung in den ersten 4 Jahren plus die normale Abschreibung von 2% jährlich. Die Wohnungen müssen mindestens in den ersten 10 Jahren als Mietwohnungen dienen. Da es um bezahlbare Mietwohnungen geht, dürfen die gesamten Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht mehr als 3.000 € je qm betragen und die Berechnungsgrundlage für die Sonderabschreibung ist auf 2.000 € je qm gedeckelt. Mikrowohnungen unter 23qm sind nicht förderfähig.


So sieht es jedenfalls der jetzt im September 2018 vorgelegte Regierungsentwurf für ein Gesetz zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus im Rahmen der von der Bundesregierung gestarteten Wohnraumoffensive vor. Die Einführung einer Sonderabschreibung für den Mietwohnungsneubau in § 7b Einkommensteuergesetz - neu - zielt vorwiegend auf private Investoren ab, sich verstärkt im bezahlbaren Mietwohnungsneubau zu engagieren.

Beratungsempfehlung: Es lohnt sich also schon mal zu rechnen. Allerdings sollte vor konkreten Schritten beachtet werden, dass bisher nur ein Gesetzentwurf vorliegt und daher noch keine gesicherte Planungsgrundlage. Natürlich können Sie sich für konkrete Beratungsanfragen auch gerne an uns wenden und einen Beratungstermin in einer unserer Niederlassungen vereinbaren.

Umsatzsteuer bei Bauleistungen: Änderung und Übergangsregelung bei Anzahlungen

Wenn Sie 13b-Umsätze bei Bauleistungen haben, dann müssen Sie diese wichtige Änderung zur Handhabung bei Anzahlungen kennen und beachten. Es geht um die Frage: Wer schuldet die Umsatzsteuer auf Anzahlungen bei Bauleistungen, wenn die Voraussetzungen zur Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers im Zeitpunkt der Anzahlung noch nicht vorliegen, sondern erst später bei Leistungserbringung? In einem BMF-Schreiben vom 18. Mai 2018 legt die Finanzverwaltung jetzt fest, dass dann der Leistungserbringer „ganz normal“ die Umsatzsteuer schuldet und auch keine Korrektur/Rückgängigmachung in der Schlussrechnung erfolgt. Das gilt ab sofort in allen offenen Fällen. Allerdings wird eine abweichende Handhabung gem. der alten Regelungen im Umsatzsteuer-Anwendungserlass für bis zum 31.12.2018 erfolgende Anzahlungen nicht beanstandet.

Handlungsbedarf für Bauleister: Prüfen Sie und passen Sie Ihre Verfahrensdokumentation und Faktura-Software spätestens bis zum Jahresende entsprechend an.

Sommer, Sonne, Ferienjob – was ist bei Ferienjobs
von Schülern und Studenten zu beachten?

Wie in jedem Sommer möchten sich viele Schüler und Studenten in den Schul- und Semesterferien etwas dazu verdienen. Wie in jedem Jahr haben wir deshalb auch in diesem Jahr wieder unser bewährtes Merkblatt Hinweise zur Beschäftigung von Schülern, Studenten und Praktikanten durchgesehen und auf den neuesten Stand gebracht. Sie finden das Merkblatt hier oder auch ganzjährig in unserem Downloadbereich.

"Homesharing“ – Finanzämter prüfen Privatvermietungen
über airbnb und andere Online Vermittlungsportale

Wenn Sie Ihre Wohnung oder Teile davon z.B. über airbnb zeitweise an Feriengäste oder andere Nutzer überlassen und dafür Geld bekommen, dann ist das für das Finanzamt keine reine Privatsache, sondern zunächst einmal entgeltliche und damit steuerpflichtige Vermietung. Häufig läuft die Kontaktaufnahme und Vermittlung dabei heute über ein Onlineportal wie z.B. airbnb, dessen Sitz sich in Irland befindet. Die deutschen Finanzämter wollen nun die dort gespeicherten Vermieterangaben mit den in Deutschland angegebenen Vermietungseinkünften der Betroffenen abgleichen. Möglich machen das die neuen länderübergreifenden Abkommen zum Informationsaustausch in Steuerangelegenheiten und nach einem Bericht in der Wirtschaftswoche vom Mai 2018 haben die deutschen Finanzbehörden eine entsprechende Anfrage in Irland gestartet.

Betroffene Privatvermieter in Deutschland, die sich bisher um die steuerliche Seite ihrer Einnahmen aus diesen Vermietungen nicht gekümmert haben, sollten jetzt aktiv werden. Ist die „Tat“ erst einmal entdeckt, dann steht sofort der Vorwurf der (strafbaren) Steuerhinterziehung im Raum.

Wenn Sie als Privatvermieter von dieser Thematik betroffen sein könnten, analysieren wir gerne mit Ihnen Ihre persönliche Situation einschließlich persönlichen Freibeträgen und abziehbaren Kosten und beraten Sie zu den nächsten Schritten gegenüber dem Finanzamt.

Die neue Belegvorhaltepflicht: wann kann ich die Belege
zu meiner Steuererklärung 2017 vernichten?

Sie haben Ihren Einkommensteuerbescheid 2017 bekommen, Rückfragen hat das Finanzamt nicht gestellt und aus Ihrer Sicht ist alles in Ordnung. Da liegt die Frage nahe, ob damit nicht alles erledigt ist und man die Belege einfach vernichten kann.

Tatsächlich ist das aber nicht immer ohne weiteres möglich. Lesen Sie hier, was Sie beachten müssen.

Ehrenamt:
Steuerfallen bei Steuer und Sozialversicherung vermeiden

Auf der einen Seite soll das Ehrenamt gefördert werden, denn: ohne Ehrenamt würde in vielen Bereichen des öffentlichen und kulturellen Lebens sowie der sozialen Aufgaben nicht mehr viel laufen. Andererseits wird den Trägern jetzt immer häufiger das Leben schwer gemacht beim Einsatz der Ehrenamtler. Allein im letzten Jahr gab es dazu einige grundlegende Entscheidungen zur Sozialversicherungspflicht für Ehrenamtler (Bundessozialgericht Az. B 12 KR 14/16 R) und zur Steuerfreiheit der Aufwandsentschädigungen für nebenberufliche ehrenamtliche Tätigkeiten (Bundesfinanzhof Az. VI B 75/17, und Finanzgericht Baden-Württemberg Az. 3 K 888/16). Lesen Sie hier die Details.

Richtig "steuern" - bpw jetzt die nächsten 5 Jahre mit dem
City Mobil des StadtBetriebBornheim unterwegs! 

Der durch die Werbeeinnahmen finanzierte Kleinbus steht solange auf Anfrage
für die Jugendarbeit von Vereinen im Stadtgebiet zur Verfügung.

 

Ihre Karriere als Steuerberater/in bei bpw

Ihr Ziel: die berufliche Selbständigkeit? Hier geht's zu unserem Angebot für Sie.

bpw Spezialberatung –
Felicitas Papendorf jetzt Zertifiziert für Gemeinnützigkeitsfragen

Ein Schwerpunkt der bpw Spezialberatung liegt schon seit vielen Jahren im Bereich der gemeinnützigen Organisationen, speziell Vereine, gGmbH, Stiftungen. Seit Juni 2018 wird das auch nach außen sichtbar: bpw Partnerin Felicitas Papendorf hat sich zur Zertifizierten Beraterin für Gemeinnützigkeit (IFU/ISM gGmbH) fortgebildet und die entsprechenden Praxisnachweise erbracht. Und nach unserem bewährten Team-Konzept kommt Ihnen das nicht nur am Standort Bornheim zu Gute, sondern – viele Mandanten wissen und schätzen es schon – durch unseren überregionalen regelmäßigen Austausch können wir unserem Ruf als Problemlöser auch in kniffeligen Gemeinnützigkeitsfragen jetzt noch besser gerecht werden.

Aktuell: bpw Steuervideo zum Arbeitszimmer

Jetzt ist auch unser bpw Steuervideo zum Arbeitszimmer fertig. Wie immer ist es entstanden in Kooperation mit erzTV – wer also lieber bewegte Bilder und persönliche Ansprache hat als viel Text, der kann sich die neuen Regeln und Highlights jetzt auch im Film erklären lassen. Bei erzTV gibt es auch ein Info-Blatt zum Download oder lesen Sie noch einmal die letzten aktuellen Tipps auf dieser Seite: Häusliches Arbeitszimmer – Kostenabzug bei Selbständigen trotz weiterer Arbeitsplätze im Betrieb und unser aktueller Fachbeitrag Arbeitszimmer von der Steuer absetzen – was geht?

FG Münster: EXIST-Gründerzuschüsse sind nicht Sonderbetriebseinnahmen bei Gründer-GbR

Am 13. April 2018 hat das Finanzgericht Münster entschieden, dass die Gründerstipendien aus dem EXIST-Programm bei einer Gründer-GbR nicht zu Sonderbetriebseinnahmen der Stipendiaten führen (FG Münster Az. 14 K 3906/14 F). Allerdings darf man das nicht falsch lesen: das bedeutet nicht, dass sich an der Steuerpflicht etwas geändert hat. Denn: die EXIST-Stipendien dienen zwar der Förderung von Gründungen „aus der Hochschule“ (durch hochschulanghörige Wissenschaftler), jedoch nicht direkt zur Förderung der Forschung oder der wissenschaftlichen Ausbildung. Das wäre aber Voraussetzung für die Steuerfreiheit von Stipendien nach § 3 Nr. 44 EStG. So jedenfalls ohne jeden Zweifel für EXIST-Zuschüsse der Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 1.10.2012 (Az. III B 128/11; BFH/NV, 2013, S.29).

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Das Finanzgericht hat die Revision beim Bundesfinanzhof zugelassen (vgl. Newsletter FG Münster Mai 2018). Leider macht dieser Schwebezustand die Sache für Betroffene nicht einfacher. Zur Vermeidung von Nachteilen sollten betroffene Stipendiaten unbedingt mit ihrem Steuerberater sprechen. Denn: Kosten können auch nur da abgezogen werden, wo versteuert wird. Solange das unklar ist, muss man ggfs Steuerbescheide offen halten.

Die Ideen liegen auf der Straße! Heben Sie sie auf.

Sie wollen sich mit einer unschlagbaren Geschäftsidee selbständig machen - dann sollten Sie unser Beratungsangebot für Gründer kennen.

Die BWA: (k)ein Buch mit sieben Siegeln

Eine Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) informiert laufend über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens. Bei den meisten Buchhaltungsprogrammen kommt sie scheinbar „automatisch“ mit heraus. Allerdings ist es vor allem am Anfang schwierig, eine BWA richtig zu lesen, zu verstehen und dann auch Entscheidungen für den eigenen Unternehmenserfolg daraus abzuleiten.

Die langen Zahlenkolonnen sind nicht jedermanns Sache und daher landet so manche wichtige BWA ungelesen im Ordner.

Wir helfen Ihnen, das zu ändern.

Wir erläutern Ihnen praxisbezogen die Inhalte und Aussagen einer Standard BWA - gerne am Beispiel Ihrer eigenen Zahlen. Sie erfahren, welche Informationen Sie für Ihr Unternehmen Monat für Monat aus diesem Standardinstrument ableiten können, und was Sie beachten müssen, damit die Zahlen der BWA aussagefähig sind.

 

Lesen Sie unseren Standardleitfaden dazu Wie liest man eine BWA? oder vereinbaren Sie gleich einen Beratungstermin mit einem unserer Steuerberater und nutzen Sie künftig die Zahlenkolonnen, um Ihr Unternehmen zu steuern.

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Auf die Plätze, fertig, los:
Neues für Ihre Einkommensteuererklärung 2017

Bis zum 28. Februar 2018 mussten alle Steuerdaten für das Jahr 2017 von Arbeitgebern, Versicherungen usw. an die Finanzverwaltung übermittelt werden. Jetzt können Sie mit Ihrer Einkommensteuererklärung 2017 loslegen. Das geht 2018 schneller als bisher: die Finanzämter wollen nämlich bei der Abgabe keine Belege mehr sehen.
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Aber: die Belegvorlagepflicht (mit der Steuererklärung) wird ab 2017 durch die Belegvorhaltepflicht (mit Einreichung nur auf Anforderung) ersetzt.

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Das gilt jetzt für alle Belege, auch z.B. Kapitalertragsteuerbescheinigungen und Spendenbescheinigungen. Es genügt, die richtigen Werte elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. Die Belege und Nachweise müssen Sie wenigstens bis zur Bestandskraft Ihres Steuerbescheids aufheben. Wenn sich aus anderen Gesetzen keine längeren Fristen ergeben (z.B. für private Handwerkerrechnungen: Belegvorhaltepflicht für die Dauer von 2 Jahren ab Ende des Ausstellungsjahres der Rechnung).

Was Sie genau brauchen, können Sie unserer aktuellen Checkliste „Benötigte Unterlagen zur Einkommensteuererklärung 2017“ entnehmen.

Sicherheit für Rentner:
Wer muss eine Einkommensteuererklärung abgeben?

Jedes Jahr wieder die bange Frage: muss ich als Rentner eine Steuererklärung abgeben? Muss ich Steuern zahlen und wenn ja wie viel?

Abgabepflichtig ist grundsätzlich jeder Bürger dessen Einkünfte den Grundfreibetrag übersteigen. Die Grenze lag 2017 bei 8.820 € und steigt 2018 auf 9.000 €.

Aber: Einnahmen sind nicht Einkünfte, so dass sich die Frage nicht so leicht auf einen Blick beantworten lässt. Damit Sie Sicherheit haben, beraten wir Sie gerne.

Wir prüfen mit Ihnen die Abgabepflicht und auch eventuelle Befreiungsanträge. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

Zur optimalen Vorbereitung finden Sie hier unsere aktuelle Checkliste 2017 speziell für Rentner.

bpw Steuertipps für Vermieter:
Fahrtkosten von der Steuer absetzen

Wer eine Immobilie vermietet, muss die Mieteinnahmen versteuern. Damit in Zusammenhang stehende Kosten können abgezogen werden. Dazu gehören auch eigene Verwaltungskosten. Bei Fahrtkosten ist zu unterscheiden: gelegentliche Fahrten z.B. bei Mieterwechsel, zum Ablesen von Zählerständen oder zur Eigentümerversammlung sind wie Dienstreisen abziehbar. D.h. bei Nutzung eines eigenen Kfz können 0,30 € je gefahrenem Kilometer (hin und zurück) steuerlich geltend gemacht werden. Bei der Überwachung von Instandsetzungsmaßnahmen und Reparaturen ist zu unterscheiden, ob hier gelegentliche Fahrten anfallen z.B. zur Absprache mit einem Handwerker oder Abnahme der fertigen Arbeit. Dann sind ebenfalls alle gefahrenen Kilometer mit 0,30 € je km ansetzbar. Handelt es sich dagegen um Großmaßnahmen, bei denen der Vermieter mitwirkt und praktisch täglich auf die Baustelle am Objekt fährt, dann gilt wie Arbeitnehmern nur die Entfernungspauschale. Die Entfernungspauschale beträgt zwar auch 0,30 €, aber nur für die einfache Strecke. Das hat der Bundesfinanzhof in seinem Urteil IX-R-18/15 festgestellt. Einzelheiten können Sie der Pressemitteilung des BFH vom 20.04.2016 entnehmen.

Achtung: Sind die Aufwendungen Herstellkosten, können auch die damit in Zusammenhang stehenden Fahrtkosten nicht sofort abgezogen werden, sondern sind zusammen mit den Gesamtkosten der Maßnahme abzuschreiben. Grenzfälle erörtern wir mit unseren Mandanten gerne und prüfen die bestmöglichen Abzugsmöglichkeiten.

Fragen und Antworten zur Unternehmens- und Vermögensnachfolge

Es gibt Dinge, die macht man in der Regel nur einmal im Leben. Dann ist es hilfreich, wenn man zuverlässige und erfahrene Menschen befragen kann. Wie wir bei bpw als Berater diese Themen mit unseren Mandanten angehen, beantworten in Interviewform die bpw-Partner Felicitas Papendorf, Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin und Niederlassungsleiterin in Bornheim und Dirk Vettermann, Steuerberater und Niederlassungsleiter in Stollberg. Beide sprechen nicht nur aus der Theorie und erläutern, wie bei bpw die Erfahrungen von inzwischen drei Beratergenerationen genutzt werden, um in dieser wichtigen Lebensentscheidung alle Perspektiven zu beleuchten. Lesen Sie in den beiden Interview-Artikeln, wie bpw den ganzheitlichen Beratungsansatz mit vielen Gemeinsamkeiten, aber auch mit feinen regionalen Unterschieden in Bornheim und Bonn (NRW) und in Stollberg, Zwönitz und Aue (Sachsen) verwirklicht. Dabei bieten wir Ihnen keine Patentlösungen, sondern suchen gemeinsam mit Ihnen die optimale Lösung genau für Ihren Fall. Fordern Sie uns und nutzen Sie unser Knowhow – an welchem bpw-Standort auch immer.

Reisekosten 2018

Die aktuellen bpw-Formulare sind da und stehen im Download-Bereich zur Verfügung.

Auslandsreisekosten ab 1.1.2018

Deutschland ist nicht nur Exportweltmeister, sondern auch sehr reisefreudig. Da fällt auch manche beruflich veranlasste Auslandsreise an. Damit Sie sich und Ihre betriebliche Reisekostenabrechnung rechtzeitig auf die ab 1. Januar 2018 geltenden Werte für die Steuerliche Behandlung von Reisekosten und Reisekostenvergütungen bei betrieblich und beruflich veranlassten Auslandsreisen ab 1. Januar 2018 umstellen können, kommen hier schon die neuen Tabellen mit den steuerlich anerkannten Pauschbeträgen

Wenn der Prüfer ohne Vorankündigung kommt:
Die neue Kassennachschau ab 1.1.2018

Mit dem Kauf einer neuen Kasse ist zwar schon einiges gewonnen – aber längst noch nicht alles getan, um sich vor ungerechtfertigten Steuernachforderungen aufgrund formeller „Buchführungsmängel“ zu schützen. Wer nicht weiß, was an Dokumentation und „richtigen Antworten“ noch dazu gehört, oder nicht beachtet, kann bereits ab dem 1.1.2018 ein böses Erwachen erleben. Ab dem 1. Januar 2018 können nämlich die Prüfer des Finanzamts unangekündigt zur Kassennachschau im Betrieb erscheinen und umfangreiche Auskünfte zur Funktionsweise der Kasse und Daten- und Belegvorlagen verlangen. Das Erfordernis der Tagesaktualität der Aufzeichnungen ist selbstverständlich. Was sonst noch dazu gehört und wie Sie sich vorbereiten können, erfahren Sie in unserer aktuellen Mandanteninformation Unangekündigte Kassennachschau ab 2018 – So sind Sie richtig vorbereitet. Oder sprechen Sie uns an, damit wir mit Ihnen Ihre ganz individuelle Situation vor Ort prüfen und auf den Punkt bringen können, damit Sie für die Kassennachschau gerüstet sind.

Wer muss Bauabzugsteuer einbehalten?

Eine böse Falle kann sich für Vermieter, aber auch Freiberufler, Photovoltaik-Anlagen-Besitzer und alle auftun, die Bauleistungen für unternehmerische Zwecke in Auftrag geben. Wenn man nicht aufpasst, kann man auch nach Jahren noch für nicht einbehaltene Bauabzugsteuer für Bauleistungen in Anspruch genommen werden. Dabei können Sie sich ganz einfach davor schützen, wenn Sie sich von Ihren Handwerkern z.B. bei Praxisrenovierung oder Haussanierung eine sog. Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG vorlegen lassen. Was Sie sonst noch beachten müssen, um sich vor bösen Überraschungen zu schützen, haben wir in unserem neuen Merkblatt zur Bauabzugsteuer zusammengestellt.

Keine Bauabzugsteuer beim privaten Eigenheim

Die Bauabzugsteuer muss nur bei Bauleistungen für den unternehmerischen Bereich geprüft werden. Dieser Bauherr ist nicht betroffen, wenn er Bauleistungen für
sein selbstgenutztes Eigenheim in Anspruch nimmt.

Gute Nachricht für Vereine: Spendenbescheinigungen können auch per Mail verschickt werden

Auch das Besteuerungsverfahren passt sich der Digitalisierung an. Jetzt werden auch per Mail übermittelte Spendenbescheinigungen beim Spender für den Steuerabzug anerkannt. Das erleichtert die Arbeit für Kassenwarte und Schatzmeister gemeinnütziger Organisationen und ist außerdem kostensparend. Voraussetzung ist nach wie vor, dass die übermittelten Dateien dem amtlichen Spendenvordruck entsprechen und schreibgeschützt sind. Einzelheiten erfahren Sie im BMF-Schreiben vom 06.02.2017 dazu. Weitere Informationen zu gemeinnützigen Einrichtungen finden Sie hier.

http://www.bpw-online.de/