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Aktuelle bpw-Steuertipps als Video in Zusammenarbeit mit erzTV finden Sie hier.

 


Aber auch das klassische Buch hat nicht ausgedient.

Hier geht's zu unseren Veröffentlichungen.

BÖTTGES-PAPENDORF-WEILER

Steuerberater Wirtschaftsprüfer
Partnerschaftsgesellschaft mbB

Sicherheit für Rentner:
Wer muss eine Einkommensteuererklärung abgeben?

Jedes Jahr wieder die bange Frage: muss ich als Rentner eine Steuererklärung abgeben? Muss ich Steuern zahlen und wenn ja wie viel?

Abgabepflichtig ist grundsätzlich jeder Bürger dessen Einkünfte den Grundfreibetrag übersteigen. Die Grenze lag 2017 bei 8.820 € und steigt 2018 auf 9.000 €.

Aber: Einnahmen sind nicht Einkünfte, so dass sich die Frage nicht so leicht auf einen Blick beantworten lässt. Damit Sie Sicherheit haben, beraten wir Sie gerne.

Wir prüfen mit Ihnen die Abgabepflicht und auch eventuelle Befreiungsanträge. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

Zur optimalen Vorbereitung finden Sie hier unsere aktuelle Checkliste 2017 speziell für Rentner.

Auf die Plätze, fertig, los:
Neues für Ihre Einkommensteuererklärung 2017

Bis zum 28. Februar 2018 mussten alle Steuerdaten für das Jahr 2017 von Arbeitgebern, Versicherungen usw. an die Finanzverwaltung übermittelt werden. Jetzt können Sie mit Ihrer Einkommensteuererklärung 2017 loslegen. Das geht 2018 schneller als bisher: die Finanzämter wollen nämlich bei der Abgabe keine Belege mehr sehen.
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Aber: die Belegvorlagepflicht (mit der Steuererklärung) wird ab 2017 durch die Belegvorhaltepflicht (mit Einreichung nur auf Anforderung) ersetzt.

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Das gilt jetzt für alle Belege, auch z.B. Kapitalertragsteuerbescheinigungen und Spendenbescheinigungen. Es genügt, die richtigen Werte elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. Die Belege und Nachweise müssen Sie wenigstens bis zur Bestandskraft Ihres Steuerbescheids aufheben. Wenn sich aus anderen Gesetzen keine längeren Fristen ergeben (z.B. für private Handwerkerrechnungen: Belegvorhaltepflicht für die Dauer von 2 Jahren ab Ende des Ausstellungsjahres der Rechnung).

Was Sie genau brauchen, können Sie unserer aktuellen Checkliste „Benötigte Unterlagen zur Einkommensteuererklärung 2017“ entnehmen.

Wir suchen Verstärkung auf Partnerebene

Für die Standorte Berlin, Bornheim, Stollberg/Zwönitz suchen wir Berufskollegen/innen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Fachberater zum baldmöglichsten Einstieg als Gesellschafter/in unserer PartGmbB.

Erfahren Sie hier mehr über uns:

oder nehmen Sie direkt Kontakt mit den Niederlassungsleitern an den betreffenden Standorten auf: WP/StB Felicitas Papendorf (Standort Bornheim, Tel 02222/94100), WP/StB Gerhard Papendorf (Standort Berlin, Tel. 02222/94100 oder 030/28876990) oder StB Dirk Vettermann (Standort Stollberg, Tel. 037296/6910).

bpw Steuertipps für Vermieter:
Fahrtkosten von der Steuer absetzen

Wer eine Immobilie vermietet, muss die Mieteinnahmen versteuern. Damit in Zusammenhang stehende Kosten können abgezogen werden. Dazu gehören auch eigene Verwaltungskosten. Bei Fahrtkosten ist zu unterscheiden: gelegentliche Fahrten z.B. bei Mieterwechsel, zum Ablesen von Zählerständen oder zur Eigentümerversammlung sind wie Dienstreisen abziehbar. D.h. bei Nutzung eines eigenen Kfz können 0,30 € je gefahrenem Kilometer (hin und zurück) steuerlich geltend gemacht werden. Bei der Überwachung von Instandsetzungsmaßnahmen und Reparaturen ist zu unterscheiden, ob hier gelegentliche Fahrten anfallen z.B. zur Absprache mit einem Handwerker oder Abnahme der fertigen Arbeit. Dann sind ebenfalls alle gefahrenen Kilometer mit 0,30 € je km ansetzbar. Handelt es sich dagegen um Großmaßnahmen, bei denen der Vermieter mitwirkt und praktisch täglich auf die Baustelle am Objekt fährt, dann gilt wie Arbeitnehmern nur die Entfernungspauschale. Die Entfernungspauschale beträgt zwar auch 0,30 €, aber nur für die einfache Strecke. Das hat der Bundesfinanzhof in seinem Urteil IX-R-18/15 festgestellt. Einzelheiten können Sie der Pressemitteilung des BFH vom 20.04.2016 entnehmen.

Achtung: Sind die Aufwendungen Herstellkosten, können auch die damit in Zusammenhang stehenden Fahrtkosten nicht sofort abgezogen werden, sondern sind zusammen mit den Gesamtkosten der Maßnahme abzuschreiben. Grenzfälle erörtern wir mit unseren Mandanten gerne und prüfen die bestmöglichen Abzugsmöglichkeiten.

Reisekosten 2018

Die neuen bpw-Formulare sind da und stehen im Download-Bereich zur Verfügung.

Grundsteuer: Erste Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht bringt nichts wirklich Neues

Immerhin 5 Verfahren zur Verfassungsmäßigkeit der Grundsteuer (Aktenzeichen 1BvL 11/14, 1BvL 12/14, 1 BvL 1/15, 1 BvR 639/11, 1 BvR 889/12) haben es bis jetzt in die Verhandlungsrunden beim BVerfG geschafft. Die erste mündliche Verhandlung am 16. Januar 2018 zur Frage der Verfassungsmäßigkeit der Grundsteuer hat offenbar jedoch noch keine wirklich neuen Erkenntnisse gebracht. Laut Bericht in der FAZ wies der Vorsitzende des Zweiten Senats, Ferdinand Kirchhof, „zu Beginn der Verhandlung, darauf hin, dass das Gericht, sollte es einen Verstoß gegen das Grundgesetz feststellen, entscheiden müsse, wie mit der Zeit bis zu einer Neuregelung und mit bereits erlassenen Steuerbescheiden umgegangen werden soll. Gesetzgebungsverfahren und Neubewertung der Grundstücke und Immobilien würde mehrere Jahre dauern.“ – Diese Feststellungen überraschen nicht. Aber was folgt jetzt daraus? Soll man es einfach dabei belassen, weil zu schwierig? Die vorgebrachten Argumente gegen eine notwendige Reform ziehen nicht wirklich. Selbst wenn die Grundstückswerte bei einer Neubewertung steigen, können die Städte und Gemeinden durch eine Anpassung (Senkung) der Hebesätze leicht gegensteuern. Auch das Argument, eine Neubewertung sei zu aufwendig und dauere zu lange, überzeugt nicht. Mit den Verfahren zur Bedarfsbewertung in Schenkungs- und Erbfällen oder dem Bewertungstool für Kaufpreisaufteilungen für die Ermittlung von Abschreibungsbemessungsgrundlagen gibt es inzwischen erprobte Instrumente, die als Grundlage für Bewertungen dienen könnten.

Man darf gespannt sein, wie lange die ohnehin aktuell kaum handlungsfähige Politik das jetzt noch aussitzt und wann das Bundesverfassungsgericht die Katze aus dem Sack lässt, ob die Steuer ab sofort entfällt oder es noch eine Nachbesserungsfrist gibt.

Kommt Bewegung in die Grundsteuerreform? – mündliche Verhandlung zur Frage einer möglichen Verfassungswidrigkeit beim Bundesverfassungsgericht

Am 16.01.2018 verhandelt das Bundesverfassungsgericht mündlich über fünf Verfahren zur Verfassungsmäßigkeit der Einheitsbewertung für Grundsteuerzwecke (Aktenzeichen 1BvL 11/14, 1BvL 12/14, 1 BvL 1/15, 1 BvR 639/11, 1 BvR 889/12). Dass die alten Einheitswerte von 1935 in den neuen Bundesländern und 1964 in den alten Bundesländern heutige Wertverhältnisse nicht mehr realistisch wiedergeben (können) ist jedem klar. Trotzdem tut sich die Politik schwer mit einer Reform. Am 16.01.2018 nun verhandelt das Bundesverfassungsgericht erstmals mündlich in dieser Frage und man darf gespannt sein, ob und wie Bewegung in die Angelegenheit kommt. Zu voreilige Schlüsse für eine schnelle Regelung sollte man nicht ziehen. Selbst wenn das Bundesverfassungsgericht noch dieses Jahr eine Entscheidung trifft, könnte sich die Umsetzung noch lange hinziehen. Die radikalste Lösung wurde bei der Vermögensteuer 1996 umgesetzt: nachdem das Bundesverfassungsgericht die Steuer für verfassungswidrig und damit nicht mehr anwendbar erklärt hatte, hat der Gesetzgeber nichts gemacht und damit darf das Gesetz schlicht und einfach nicht mehr angewendet werden. Allerdings ist das Aufkommen der Grundsteuer so hoch und vor allen Dingen auch so wichtig für die Finanzierung der Städte- und Gemeinden, dass hier auf eine solche Lösung wohl eher nicht spekuliert werden kann. Über Einzelheiten zum Hintergrund und Ablauf des Verfahrens finden Sie hier auf der Internetseite des Bundesverfassungsgerichts. bpw verfolgt die Diskussion für Sie seit 2010. Hier geht es zu den bpw-Themenseiten zur Grundsteuer.

Fragen und Antworten zur Unternehmens- und Vermögensnachfolge

Es gibt Dinge, die macht man in der Regel nur einmal im Leben. Dann ist es hilfreich, wenn man zuverlässige und erfahrene Menschen befragen kann. Wie wir bei bpw als Berater diese Themen mit unseren Mandanten angehen, beantworten in Interviewform die bpw-Partner Felicitas Papendorf, Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin und Niederlassungsleiterin in Bornheim und Dirk Vettermann, Steuerberater und Niederlassungsleiter in Stollberg. Beide sprechen nicht nur aus der Theorie und erläutern, wie bei bpw die Erfahrungen von inzwischen drei Beratergenerationen genutzt werden, um in dieser wichtigen Lebensentscheidung alle Perspektiven zu beleuchten. Lesen Sie in den beiden Interview-Artikeln, wie bpw den ganzheitlichen Beratungsansatz mit vielen Gemeinsamkeiten, aber auch mit feinen regionalen Unterschieden in Bornheim und Bonn (NRW) und in Stollberg, Zwönitz und Aue (Sachsen) verwirklicht. Dabei bieten wir Ihnen keine Patentlösungen, sondern suchen gemeinsam mit Ihnen die optimale Lösung genau für Ihren Fall. Fordern Sie uns und nutzen Sie unser Knowhow – an welchem bpw-Standort auch immer.

Für Sie im Einsatz - die bpw-Partner bei der Arbeit.

Auslandsreisekosten ab 1.1.2018

Deutschland ist nicht nur Exportweltmeister, sondern auch sehr reisefreudig. Da fällt auch manche beruflich veranlasste Auslandsreise an. Damit Sie sich und Ihre betriebliche Reisekostenabrechnung rechtzeitig auf die ab 1. Januar 2018 geltenden Werte für die Steuerliche Behandlung von Reisekosten und Reisekostenvergütungen bei betrieblich und beruflich veranlassten Auslandsreisen ab 1. Januar 2018 umstellen können, kommen hier schon die neuen Tabellen mit den steuerlich anerkannten Pauschbeträgen

Wenn der Prüfer ohne Vorankündigung kommt:
Die neue Kassennachschau ab 1.1.2018

Mit dem Kauf einer neuen Kasse ist zwar schon einiges gewonnen – aber längst noch nicht alles getan, um sich vor ungerechtfertigten Steuernachforderungen aufgrund formeller „Buchführungsmängel“ zu schützen. Wer nicht weiß, was an Dokumentation und „richtigen Antworten“ noch dazu gehört, oder nicht beachtet, kann bereits ab dem 1.1.2018 ein böses Erwachen erleben. Ab dem 1. Januar 2018 können nämlich die Prüfer des Finanzamts unangekündigt zur Kassennachschau im Betrieb erscheinen und umfangreiche Auskünfte zur Funktionsweise der Kasse und Daten- und Belegvorlagen verlangen. Das Erfordernis der Tagesaktualität der Aufzeichnungen ist selbstverständlich. Was sonst noch dazu gehört und wie Sie sich vorbereiten können, erfahren Sie in unserer aktuellen Mandanteninformation Unangekündigte Kassennachschau ab 2018 – So sind Sie richtig vorbereitet. Oder sprechen Sie uns an, damit wir mit Ihnen Ihre ganz individuelle Situation vor Ort prüfen und auf den Punkt bringen können, damit Sie für die Kassennachschau gerüstet sind.

bpw mitten drin

 

Dieses Jahr präsentierten wir uns auch wieder in Aue zur Ausbildungsmesse. An unserem gut besuchten Stand konnten wir die beruflichen Möglichkeiten bei bpw unter den 108 Ausstellern mit interessanten Gesprächen näher erläutern. Frau Dürr (Dipl. BW FH), Herr Dölling (derzeitiger Azubi) und Frau Neukirchner (Dipl. Bw- BA -Steuerberaterin) der Niederlassung in Zwönitz/Aue waren vor Ort, um den Beruf Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement, Steuerfachangestellte/r und Bachelor of Arts näher zur erläutern. Das Interesse war groß und auch die Besucheranzahl war enorm. Wir bedanken uns auch bei den Berufsakademien Leipzig/Dresden und bei der Steuerberaterkammer für die Bereitstellung von zusätzlichem Material.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft
- diesmal vom Finanzamt

In einem Nichtanwendungserlass hat die Finanzverwaltung mitgeteilt, dass sie das Bundesfinanzhofs-Urteil vom 30.03.2017, Az. IV R 13/14, so nicht anwenden will. Die Finanzverwaltung hat zwar das Schreiben im Bundessteuerblatt II grundsätzlich zur Veröffentlichung vorgesehen, weist aber beim Urteil zur Pauschalsteuer auf Geschenke darauf hin, dass die Finanzverwaltung weiter die Vereinfachungsregelung gem. BMF-Schreiben vom 19.05.2015, Rz. 25, anwendet. Das heißt für die 35 € Grenze für steuerabzugsfähige Geschenke an Geschäftsfreunde ist allein der Geschenkewert ohne Pauschalsteuer maßgeblich.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft - aber der Spielraum für den Steuerabzug wird immer enger

Es wird immer schwieriger, Geschäftspartnern mit kleinen Aufmerksamkeiten Wertschätzung zu zeigen und eine kleine Freude zu machen. Bei „Amtsträgern“ ist ohnehin schon der Spielraum gering. Ansonsten hält die Finanzverwaltung noch an der Bagatellgrenze von 10 € für Streuwerbeartikel fest. Der Bundesfinanzhof hat dies aber auch schon für (wertige) Kunstkalender eines Verlags abgelehnt. Jetzt hat er noch mal nachgelegt: übernimmt der Schenker die Steuer und macht von der Pauschalversteuerung Gebrauch, so erhöht auch diese als „Steuergeschenk“ den Wert des Geschenks und ist in die Berechnung der 35-Euro-Grenze einzubeziehen (BFH Urteil vom 30.3.2017 IV R 13/14). Danach dürften steuerabzugsfähige Geschenke nicht mehr als rd. 25 € kosten. Aber auch hier hatte die Finanzverwaltung jetzt ein Einsehen und wendet weiterhin die Grenze von 35 € ohne Einbeziehung der Pauschalsteuer an. 

Die steuerliche Rechtslage im Einzelnen finden Sie in unserer aktualisierten bpw Mandanteninformation Abzugsfähigkeit von Geschenken 2017. Bei größeren Aktionen beraten wir Sie auch gerne persönlich.

Die Pressemitteilung des Bundesfinanzhofs zur Entscheidung vom BFH IV R 13/14 vom 30.3.2017 finden Sie hier. Die Finanzverwaltung hat das Urteil am 3.8.2017 für allgemein anwendbar erklärt.

Häusliches Arbeitszimmer – Kostenabzug bei Selbständigen trotz weiterer Arbeitsplätze im Betrieb

Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer sind nicht steuerlich abziehbar, wenn ein Arbeitsplatz im Betrieb zur Verfügung steht. Dieser Arbeitsplatz muss für die „Erledigung büromäßiger Arbeiten“ geeignet sein. Ansonsten sind an einen solchen Arbeitsplatz grundsätzlich keine weiteren besonderen Anforderungen zu stellen. Insbesondere muss es sich nicht um einen abgeschlossenen Arbeitsbereich handeln. Aber: der Arbeitsplatz muss „so beschaffen sein, dass der Steuerpflichtige auf das häusliche Arbeitszimmer nicht angewiesen ist“. Das stellt der Bundesfinanzhof unter Berufung auf diverse frühere Rechtsprechung in seinem aktuellen Urteil vom 22.2.2017 (III R 9/16) fest. Ob das der Fall ist, muss in jedem einzelnen Fall „konkret“ festgestellt werden, wofür gerade bei Selbständigen aber enge Grenzen gelten. So weist der Bundesfinanzhof darauf hin, dass es dem Selbständigen ja grundsätzlich immer selbst überlassen bleibt, sich einen zumutbaren Arbeitsplatz im Betrieb zu schaffen. Auch die Tatsache, dass er trotzdem am Wochende lieber zuhause arbeitet, begründet für sich allein keine zwingende Notwendigkeit. Trotzdem haben die Richter im konkreten Einzelfall entschieden, dass das häusliche Arbeitszimmer eines Logopäden mit zwei Praxisstandorten für Verwaltungs- und Abrechnungsarbeiten erforderlich war. Im vorliegenden Fall standen in den Praxen zwar Computer und Schreibtische zur Verfügung. Da diese sich jedoch in den Behandlungszimmern befanden und dort angestellte Behandler tätig waren, konnten die Räume nicht gleichzeitig für die zeitnah erforderlichen, vertraulichen Bürotätigkeiten (mit Patienten- und Lohndaten) genutzt werden. D.h. in vergleichbaren Fällen lohnt sich noch einmal ein Blick auf die Zumutbarkeit des „anderen Arbeitsplatzes“ in Betrieb oder Praxis.

Hier geht’s zum BFH-Urteil III R 9/16 vom 22.2.2017 und zu einer kurzen Zusammenfassung in der Pressemitteilung Nr. 26 vom 19.4.2017 dazu.

Weitere aktuelle Hinweise zum Häuslichen Arbeitszimmer bei Nutzung durch mehrere Personen finden Sie hier.

Wer muss Bauabzugsteuer einbehalten?

Eine böse Falle kann sich für Vermieter, aber auch Freiberufler, Photovoltaik-Anlagen-Besitzer und alle auftun, die Bauleistungen für unternehmerische Zwecke in Auftrag geben. Wenn man nicht aufpasst, kann man auch nach Jahren noch für nicht einbehaltene Bauabzugsteuer für Bauleistungen in Anspruch genommen werden. Dabei können Sie sich ganz einfach davor schützen, wenn Sie sich von Ihren Handwerkern z.B. bei Praxisrenovierung oder Haussanierung eine sog. Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG vorlegen lassen. Was Sie sonst noch beachten müssen, um sich vor bösen Überraschungen zu schützen, haben wir in unserem neuen Merkblatt zur Bauabzugsteuer zusammengestellt.

Keine Bauabzugsteuer beim privaten Eigenheim

Die Bauabzugsteuer muss nur bei Bauleistungen für den unternehmerischen Bereich geprüft werden. Dieser Bauherr ist nicht betroffen, wenn er Bauleistungen für
sein privates Eigenheim in Anspruch nimmt:

Gute Nachricht für Vereine: Spendenbescheinigungen können auch per Mail verschickt werden

Auch das Besteuerungsverfahren passt sich der Digitalisierung an. Jetzt werden auch per Mail übermittelte Spendenbescheinigungen beim Spender für den Steuerabzug anerkannt. Das erleichtert die Arbeit für Kassenwarte und Schatzmeister gemeinnütziger Organisationen und ist außerdem kostensparend. Voraussetzung ist nach wie vor, dass die übermittelten Dateien dem amtlichen Spendenvordruck entsprechen und schreibgeschützt sind. Einzelheiten erfahren Sie im BMF-Schreiben vom 06.02.2017 dazu. Weitere Informationen zu gemeinnützigen Einrichtungen finden Sie hier.

http://www.bpw-online.de/