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Aktuelle bpw-Steuertipps als Video in Zusammenarbeit mit erzTV finden Sie hier.

 


Aber auch das klassische Buch hat nicht ausgedient.

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Arbeitszimmer von der Steuer absetzen – was geht?

Zum Thema Arbeitszimmer hat es in den letzten Jahren immer wieder neue grundlegende Rechtsprechung gegeben. Ende 2017 hat die Finanzverwaltung jetzt alles noch einmal zusammengefasst und in einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums die aktuellen Regeln zusammengestellt, wie sie von den Finanzämtern anzuwenden sind. Zwar stellt das Ministerium gleich eingangs fest, dass „die Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sowie die Kosten der Ausstattung grundsätzlich nicht als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abgezogen werden“ können (BMF-Schreiben vom 06.10.2017 Einkommensteuerliche Behandlung der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer). Da „grundsätzlich“ in der Sprache des Steuerrechts aber heißt „es gibt Ausnahmen“ kommen dann die Fälle, in denen der volle oder teilweise Kostenabzug möglich ist.

Neu: Wer zu zweit ein gemeinsames Arbeitszimmer nutzt, kann jeder für sich bis zu 1.250 € Kosten pro Jahr abziehen. Was sonst noch geht, können Sie in dem Schreiben des BMF vom 06.10.2017 nachlesen oder lassen Sie sich persönlich zu Ihrer individuellen Situation beraten.

FG Münster: EXIST-Gründerzuschüsse sind nicht Sonderbetriebseinnahmen bei Gründer-GbR

Am 13. April 2018 hat das Finanzgericht Münster entschieden, dass die Gründerstipendien aus dem EXIST-Programm bei einer Gründer-GbR nicht zu Sonderbetriebseinnahmen der Stipendiaten führen (FG Münster Az. 14 K 3906/14 F). Allerdings darf man das nicht falsch lesen: das bedeutet nicht, dass sich an der Steuerpflicht etwas geändert hat. Denn: die EXIST-Stipendien dienen zwar der Förderung von Gründungen „aus der Hochschule“ (durch hochschulanghörige Wissenschaftler), jedoch nicht direkt zur Förderung der Forschung oder der wissenschaftlichen Ausbildung. Das wäre aber Voraussetzung für die Steuerfreiheit von Stipendien nach § 3 Nr. 44 EStG. So jedenfalls ohne jeden Zweifel für EXIST-Zuschüsse der Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 1.10.2012 (Az. III B 128/11; BFH/NV, 2013, S.29).

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Das Finanzgericht hat die Revision beim Bundesfinanzhof zugelassen (vgl. Newsletter FG Münster Mai 2018). Leider macht dieser Schwebezustand die Sache für Betroffene nicht einfacher. Zur Vermeidung von Nachteilen sollten betroffene Stipendiaten unbedingt mit ihrem Steuerberater sprechen. Denn: Kosten können auch nur da abgezogen werden, wo versteuert wird. Solange das unklar ist, muss man ggfs Steuerbescheide offen halten.

Die Ideen liegen auf der Straße! Heben Sie sie auf.

Sie wollen sich mit einer unschlagbaren Geschäftsidee selbständig machen - dann sollten Sie unser Beratungsangebot für Gründer kennen.

Die BWA: (k)ein Buch mit sieben Siegeln

Eine Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) informiert laufend über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens. Bei den meisten Buchhaltungsprogrammen kommt sie scheinbar „automatisch“ mit heraus. Allerdings ist es vor allem am Anfang schwierig, eine BWA richtig zu lesen, zu verstehen und dann auch Entscheidungen für den eigenen Unternehmenserfolg daraus abzuleiten.

Die langen Zahlenkolonnen sind nicht jedermanns Sache und daher landet so manche wichtige BWA ungelesen im Ordner.

Wir helfen Ihnen, das zu ändern.

Wir erläutern Ihnen praxisbezogen die Inhalte und Aussagen einer Standard BWA - gerne am Beispiel Ihrer eigenen Zahlen. Sie erfahren, welche Informationen Sie für Ihr Unternehmen Monat für Monat aus diesem Standardinstrument ableiten können, und was Sie beachten müssen, damit die Zahlen der BWA aussagefähig sind.

 

Lesen Sie unseren Standardleitfaden dazu Wie liest man eine BWA? oder vereinbaren Sie gleich einen Beratungstermin mit einem unserer Steuerberater und nutzen Sie künftig die Zahlenkolonnen, um Ihr Unternehmen zu steuern.

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Auf die Plätze, fertig, los:
Neues für Ihre Einkommensteuererklärung 2017

Bis zum 28. Februar 2018 mussten alle Steuerdaten für das Jahr 2017 von Arbeitgebern, Versicherungen usw. an die Finanzverwaltung übermittelt werden. Jetzt können Sie mit Ihrer Einkommensteuererklärung 2017 loslegen. Das geht 2018 schneller als bisher: die Finanzämter wollen nämlich bei der Abgabe keine Belege mehr sehen.
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Aber: die Belegvorlagepflicht (mit der Steuererklärung) wird ab 2017 durch die Belegvorhaltepflicht (mit Einreichung nur auf Anforderung) ersetzt.

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Das gilt jetzt für alle Belege, auch z.B. Kapitalertragsteuerbescheinigungen und Spendenbescheinigungen. Es genügt, die richtigen Werte elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. Die Belege und Nachweise müssen Sie wenigstens bis zur Bestandskraft Ihres Steuerbescheids aufheben. Wenn sich aus anderen Gesetzen keine längeren Fristen ergeben (z.B. für private Handwerkerrechnungen: Belegvorhaltepflicht für die Dauer von 2 Jahren ab Ende des Ausstellungsjahres der Rechnung).

Was Sie genau brauchen, können Sie unserer aktuellen Checkliste „Benötigte Unterlagen zur Einkommensteuererklärung 2017“ entnehmen.

Sicherheit für Rentner:
Wer muss eine Einkommensteuererklärung abgeben?

Jedes Jahr wieder die bange Frage: muss ich als Rentner eine Steuererklärung abgeben? Muss ich Steuern zahlen und wenn ja wie viel?

Abgabepflichtig ist grundsätzlich jeder Bürger dessen Einkünfte den Grundfreibetrag übersteigen. Die Grenze lag 2017 bei 8.820 € und steigt 2018 auf 9.000 €.

Aber: Einnahmen sind nicht Einkünfte, so dass sich die Frage nicht so leicht auf einen Blick beantworten lässt. Damit Sie Sicherheit haben, beraten wir Sie gerne.

Wir prüfen mit Ihnen die Abgabepflicht und auch eventuelle Befreiungsanträge. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

Zur optimalen Vorbereitung finden Sie hier unsere aktuelle Checkliste 2017 speziell für Rentner.

bpw Steuertipps für Vermieter:
Fahrtkosten von der Steuer absetzen

Wer eine Immobilie vermietet, muss die Mieteinnahmen versteuern. Damit in Zusammenhang stehende Kosten können abgezogen werden. Dazu gehören auch eigene Verwaltungskosten. Bei Fahrtkosten ist zu unterscheiden: gelegentliche Fahrten z.B. bei Mieterwechsel, zum Ablesen von Zählerständen oder zur Eigentümerversammlung sind wie Dienstreisen abziehbar. D.h. bei Nutzung eines eigenen Kfz können 0,30 € je gefahrenem Kilometer (hin und zurück) steuerlich geltend gemacht werden. Bei der Überwachung von Instandsetzungsmaßnahmen und Reparaturen ist zu unterscheiden, ob hier gelegentliche Fahrten anfallen z.B. zur Absprache mit einem Handwerker oder Abnahme der fertigen Arbeit. Dann sind ebenfalls alle gefahrenen Kilometer mit 0,30 € je km ansetzbar. Handelt es sich dagegen um Großmaßnahmen, bei denen der Vermieter mitwirkt und praktisch täglich auf die Baustelle am Objekt fährt, dann gilt wie Arbeitnehmern nur die Entfernungspauschale. Die Entfernungspauschale beträgt zwar auch 0,30 €, aber nur für die einfache Strecke. Das hat der Bundesfinanzhof in seinem Urteil IX-R-18/15 festgestellt. Einzelheiten können Sie der Pressemitteilung des BFH vom 20.04.2016 entnehmen.

Achtung: Sind die Aufwendungen Herstellkosten, können auch die damit in Zusammenhang stehenden Fahrtkosten nicht sofort abgezogen werden, sondern sind zusammen mit den Gesamtkosten der Maßnahme abzuschreiben. Grenzfälle erörtern wir mit unseren Mandanten gerne und prüfen die bestmöglichen Abzugsmöglichkeiten.

Fragen und Antworten zur Unternehmens- und Vermögensnachfolge

Es gibt Dinge, die macht man in der Regel nur einmal im Leben. Dann ist es hilfreich, wenn man zuverlässige und erfahrene Menschen befragen kann. Wie wir bei bpw als Berater diese Themen mit unseren Mandanten angehen, beantworten in Interviewform die bpw-Partner Felicitas Papendorf, Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin und Niederlassungsleiterin in Bornheim und Dirk Vettermann, Steuerberater und Niederlassungsleiter in Stollberg. Beide sprechen nicht nur aus der Theorie und erläutern, wie bei bpw die Erfahrungen von inzwischen drei Beratergenerationen genutzt werden, um in dieser wichtigen Lebensentscheidung alle Perspektiven zu beleuchten. Lesen Sie in den beiden Interview-Artikeln, wie bpw den ganzheitlichen Beratungsansatz mit vielen Gemeinsamkeiten, aber auch mit feinen regionalen Unterschieden in Bornheim und Bonn (NRW) und in Stollberg, Zwönitz und Aue (Sachsen) verwirklicht. Dabei bieten wir Ihnen keine Patentlösungen, sondern suchen gemeinsam mit Ihnen die optimale Lösung genau für Ihren Fall. Fordern Sie uns und nutzen Sie unser Knowhow – an welchem bpw-Standort auch immer.

Reisekosten 2018

Die aktuellen bpw-Formulare sind da und stehen im Download-Bereich zur Verfügung.

Auslandsreisekosten ab 1.1.2018

Deutschland ist nicht nur Exportweltmeister, sondern auch sehr reisefreudig. Da fällt auch manche beruflich veranlasste Auslandsreise an. Damit Sie sich und Ihre betriebliche Reisekostenabrechnung rechtzeitig auf die ab 1. Januar 2018 geltenden Werte für die Steuerliche Behandlung von Reisekosten und Reisekostenvergütungen bei betrieblich und beruflich veranlassten Auslandsreisen ab 1. Januar 2018 umstellen können, kommen hier schon die neuen Tabellen mit den steuerlich anerkannten Pauschbeträgen

Wenn der Prüfer ohne Vorankündigung kommt:
Die neue Kassennachschau ab 1.1.2018

Mit dem Kauf einer neuen Kasse ist zwar schon einiges gewonnen – aber längst noch nicht alles getan, um sich vor ungerechtfertigten Steuernachforderungen aufgrund formeller „Buchführungsmängel“ zu schützen. Wer nicht weiß, was an Dokumentation und „richtigen Antworten“ noch dazu gehört, oder nicht beachtet, kann bereits ab dem 1.1.2018 ein böses Erwachen erleben. Ab dem 1. Januar 2018 können nämlich die Prüfer des Finanzamts unangekündigt zur Kassennachschau im Betrieb erscheinen und umfangreiche Auskünfte zur Funktionsweise der Kasse und Daten- und Belegvorlagen verlangen. Das Erfordernis der Tagesaktualität der Aufzeichnungen ist selbstverständlich. Was sonst noch dazu gehört und wie Sie sich vorbereiten können, erfahren Sie in unserer aktuellen Mandanteninformation Unangekündigte Kassennachschau ab 2018 – So sind Sie richtig vorbereitet. Oder sprechen Sie uns an, damit wir mit Ihnen Ihre ganz individuelle Situation vor Ort prüfen und auf den Punkt bringen können, damit Sie für die Kassennachschau gerüstet sind.

Häusliches Arbeitszimmer – Kostenabzug bei Selbständigen trotz weiterer Arbeitsplätze im Betrieb

Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer sind nicht steuerlich abziehbar, wenn ein Arbeitsplatz im Betrieb zur Verfügung steht. Dieser Arbeitsplatz muss für die „Erledigung büromäßiger Arbeiten“ geeignet sein. Ansonsten sind an einen solchen Arbeitsplatz grundsätzlich keine weiteren besonderen Anforderungen zu stellen. Insbesondere muss es sich nicht um einen abgeschlossenen Arbeitsbereich handeln. Aber: der Arbeitsplatz muss „so beschaffen sein, dass der Steuerpflichtige auf das häusliche Arbeitszimmer nicht angewiesen ist“. Das stellt der Bundesfinanzhof unter Berufung auf diverse frühere Rechtsprechung in seinem aktuellen Urteil vom 22.2.2017 (III R 9/16) fest. Ob das der Fall ist, muss in jedem einzelnen Fall „konkret“ festgestellt werden, wofür gerade bei Selbständigen aber enge Grenzen gelten. So weist der Bundesfinanzhof darauf hin, dass es dem Selbständigen ja grundsätzlich immer selbst überlassen bleibt, sich einen zumutbaren Arbeitsplatz im Betrieb zu schaffen. Auch die Tatsache, dass er trotzdem am Wochende lieber zuhause arbeitet, begründet für sich allein keine zwingende Notwendigkeit. Trotzdem haben die Richter im konkreten Einzelfall entschieden, dass das häusliche Arbeitszimmer eines Logopäden mit zwei Praxisstandorten für Verwaltungs- und Abrechnungsarbeiten erforderlich war. Im vorliegenden Fall standen in den Praxen zwar Computer und Schreibtische zur Verfügung. Da diese sich jedoch in den Behandlungszimmern befanden und dort angestellte Behandler tätig waren, konnten die Räume nicht gleichzeitig für die zeitnah erforderlichen, vertraulichen Bürotätigkeiten (mit Patienten- und Lohndaten) genutzt werden. D.h. in vergleichbaren Fällen lohnt sich noch einmal ein Blick auf die Zumutbarkeit des „anderen Arbeitsplatzes“ in Betrieb oder Praxis.

Hier geht’s zum BFH-Urteil III R 9/16 vom 22.2.2017 und zu einer kurzen Zusammenfassung in der Pressemitteilung Nr. 26 vom 19.4.2017 dazu.

Weitere aktuelle Hinweise zum Häuslichen Arbeitszimmer bei Nutzung durch mehrere Personen finden Sie hier.

Wer muss Bauabzugsteuer einbehalten?

Eine böse Falle kann sich für Vermieter, aber auch Freiberufler, Photovoltaik-Anlagen-Besitzer und alle auftun, die Bauleistungen für unternehmerische Zwecke in Auftrag geben. Wenn man nicht aufpasst, kann man auch nach Jahren noch für nicht einbehaltene Bauabzugsteuer für Bauleistungen in Anspruch genommen werden. Dabei können Sie sich ganz einfach davor schützen, wenn Sie sich von Ihren Handwerkern z.B. bei Praxisrenovierung oder Haussanierung eine sog. Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG vorlegen lassen. Was Sie sonst noch beachten müssen, um sich vor bösen Überraschungen zu schützen, haben wir in unserem neuen Merkblatt zur Bauabzugsteuer zusammengestellt.

Keine Bauabzugsteuer beim privaten Eigenheim

Die Bauabzugsteuer muss nur bei Bauleistungen für den unternehmerischen Bereich geprüft werden. Dieser Bauherr ist nicht betroffen, wenn er Bauleistungen für
sein selbstgenutztes Eigenheim in Anspruch nimmt.

Gute Nachricht für Vereine: Spendenbescheinigungen können auch per Mail verschickt werden

Auch das Besteuerungsverfahren passt sich der Digitalisierung an. Jetzt werden auch per Mail übermittelte Spendenbescheinigungen beim Spender für den Steuerabzug anerkannt. Das erleichtert die Arbeit für Kassenwarte und Schatzmeister gemeinnütziger Organisationen und ist außerdem kostensparend. Voraussetzung ist nach wie vor, dass die übermittelten Dateien dem amtlichen Spendenvordruck entsprechen und schreibgeschützt sind. Einzelheiten erfahren Sie im BMF-Schreiben vom 06.02.2017 dazu. Weitere Informationen zu gemeinnützigen Einrichtungen finden Sie hier.

http://www.bpw-online.de/