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Aktuelle bpw-Steuertipps als Video in Zusammenarbeit mit erzTV finden Sie hier.

 


Aber auch das klassische Buch hat nicht ausgedient.

Hier geht's zu unseren Veröffentlichungen.

BÖTTGES-PAPENDORF-WEILER

Steuerberater Wirtschaftsprüfer
Partnerschaftsgesellschaft mbB

Fragen und Antworten zur Unternehmens- und Vermögensnachfolge

Es gibt Dinge, die macht man in der Regel nur einmal im Leben. Dann ist es hilfreich, wenn man zuverlässige und erfahrene Menschen befragen kann. Wie wir bei bpw als Berater diese Themen mit unseren Mandanten angehen, beantworten in Interviewform die bpw-Partner Felicitas Papendorf, Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin und Niederlassungsleiterin in Bornheim und Dirk Vettermann, Steuerberater und Niederlassungsleiter in Stollberg. Beide sprechen nicht nur aus der Theorie und erläutern, wie bei bpw die Erfahrungen von inzwischen drei Beratergenerationen genutzt werden, um in dieser wichtigen Lebensentscheidung alle Perspektiven zu beleuchten. Lesen Sie in den beiden Interview-Artikeln, wie bpw den ganzheitlichen Beratungsansatz mit vielen Gemeinsamkeiten, aber auch mit feinen regionalen Unterschieden in Bornheim und Bonn (NRW) und in Stollberg, Zwönitz und Aue (Sachsen) verwirklicht. Dabei bieten wir Ihnen keine Patentlösungen, sondern suchen gemeinsam mit Ihnen die optimale Lösung genau für Ihren Fall. Fordern Sie uns und nutzen Sie unser Knowhow – an welchem bpw-Standort auch immer.

Für Sie im Einsatz - die bpw-Partner bei der Arbeit.

Auslandsreisekosten ab 1.1.2018

Deutschland ist nicht nur Exportweltmeister, sondern auch sehr reisefreudig. Da fällt auch manche beruflich veranlasste Auslandsreise an. Damit Sie sich und Ihre betriebliche Reisekostenabrechnung rechtzeitig auf die ab 1. Januar 2018 geltenden Werte für die Steuerliche Behandlung von Reisekosten und Reisekostenvergütungen bei betrieblich und beruflich veranlassten Auslandsreisen ab 1. Januar 2018 umstellen können, kommen hier schon die neuen Tabellen mit den steuerlich anerkannten Pauschbeträgen

Wenn der Prüfer ohne Vorankündigung kommt:
Die neue Kassennachschau ab 1.1.2018

Mit dem Kauf einer neuen Kasse ist zwar schon einiges gewonnen – aber längst noch nicht alles getan, um sich vor ungerechtfertigten Steuernachforderungen aufgrund formeller „Buchführungsmängel“ zu schützen. Wer nicht weiß, was an Dokumentation und „richtigen Antworten“ noch dazu gehört, oder nicht beachtet, kann bereits ab dem 1.1.2018 ein böses Erwachen erleben. Ab dem 1. Januar 2018 können nämlich die Prüfer des Finanzamts unangekündigt zur Kassennachschau im Betrieb erscheinen und umfangreiche Auskünfte zur Funktionsweise der Kasse und Daten- und Belegvorlagen verlangen. Das Erfordernis der Tagesaktualität der Aufzeichnungen ist selbstverständlich. Was sonst noch dazu gehört und wie Sie sich vorbereiten können, erfahren Sie in unserer aktuellen Mandanteninformation Unangekündigte Kassennachschau ab 2018 – So sind Sie richtig vorbereitet. Oder sprechen Sie uns an, damit wir mit Ihnen Ihre ganz individuelle Situation vor Ort prüfen und auf den Punkt bringen können, damit Sie für die Kassennachschau gerüstet sind.

bpw mitten drin

 

Dieses Jahr präsentierten wir uns auch wieder in Aue zur Ausbildungsmesse. An unserem gut besuchten Stand konnten wir die beruflichen Möglichkeiten bei bpw unter den 108 Ausstellern mit interessanten Gesprächen näher erläutern. Frau Dürr (Dipl. BW FH), Herr Dölling (derzeitiger Azubi) und Frau Neukirchner (Dipl. Bw- BA -Steuerberaterin) der Niederlassung in Zwönitz/Aue waren vor Ort, um den Beruf Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement, Steuerfachangestellte/r und Bachelor of Arts näher zur erläutern. Das Interesse war groß und auch die Besucheranzahl war enorm. Wir bedanken uns auch bei den Berufsakademien Leipzig/Dresden und bei der Steuerberaterkammer für die Bereitstellung von zusätzlichem Material.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft
- diesmal vom Finanzamt

In einem Nichtanwendungserlass hat die Finanzverwaltung mitgeteilt, dass sie das Bundesfinanzhofs-Urteil vom 30.03.2017, Az. IV R 13/14, so nicht anwenden will. Die Finanzverwaltung hat zwar das Schreiben im Bundessteuerblatt II grundsätzlich zur Veröffentlichung vorgesehen, weist aber beim Urteil zur Pauschalsteuer auf Geschenke darauf hin, dass die Finanzverwaltung weiter die Vereinfachungsregelung gem. BMF-Schreiben vom 19.05.2015, Rz. 25, anwendet. Das heißt für die 35 € Grenze für steuerabzugsfähige Geschenke an Geschäftsfreunde ist allein der Geschenkewert ohne Pauschalsteuer maßgeblich.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft - aber der Spielraum für den Steuerabzug wird immer enger

Es wird immer schwieriger, Geschäftspartnern mit kleinen Aufmerksamkeiten Wertschätzung zu zeigen und eine kleine Freude zu machen. Bei „Amtsträgern“ ist ohnehin schon der Spielraum gering. Ansonsten hält die Finanzverwaltung noch an der Bagatellgrenze von 10 € für Streuwerbeartikel fest. Der Bundesfinanzhof hat dies aber auch schon für (wertige) Kunstkalender eines Verlags abgelehnt. Jetzt hat er noch mal nachgelegt: übernimmt der Schenker die Steuer und macht von der Pauschalversteuerung Gebrauch, so erhöht auch diese als „Steuergeschenk“ den Wert des Geschenks und ist in die Berechnung der 35-Euro-Grenze einzubeziehen (BFH Urteil vom 30.3.2017 IV R 13/14). Danach dürften steuerabzugsfähige Geschenke nicht mehr als rd. 25 € kosten. Aber auch hier hatte die Finanzverwaltung jetzt ein Einsehen und wendet weiterhin die Grenze von 35 € ohne Einbeziehung der Pauschalsteuer an. 

Die steuerliche Rechtslage im Einzelnen finden Sie in unserer aktualisierten bpw Mandanteninformation Abzugsfähigkeit von Geschenken 2017. Bei größeren Aktionen beraten wir Sie auch gerne persönlich.

Die Pressemitteilung des Bundesfinanzhofs zur Entscheidung vom BFH IV R 13/14 vom 30.3.2017 finden Sie hier. Die Finanzverwaltung hat das Urteil am 3.8.2017 für allgemein anwendbar erklärt.

Häusliches Arbeitszimmer – Kostenabzug bei Selbständigen trotz weiterer Arbeitsplätze im Betrieb

Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer sind nicht steuerlich abziehbar, wenn ein Arbeitsplatz im Betrieb zur Verfügung steht. Dieser Arbeitsplatz muss für die „Erledigung büromäßiger Arbeiten“ geeignet sein. Ansonsten sind an einen solchen Arbeitsplatz grundsätzlich keine weiteren besonderen Anforderungen zu stellen. Insbesondere muss es sich nicht um einen abgeschlossenen Arbeitsbereich handeln. Aber: der Arbeitsplatz muss „so beschaffen sein, dass der Steuerpflichtige auf das häusliche Arbeitszimmer nicht angewiesen ist“. Das stellt der Bundesfinanzhof unter Berufung auf diverse frühere Rechtsprechung in seinem aktuellen Urteil vom 22.2.2017 (III R 9/16) fest. Ob das der Fall ist, muss in jedem einzelnen Fall „konkret“ festgestellt werden, wofür gerade bei Selbständigen aber enge Grenzen gelten. So weist der Bundesfinanzhof darauf hin, dass es dem Selbständigen ja grundsätzlich immer selbst überlassen bleibt, sich einen zumutbaren Arbeitsplatz im Betrieb zu schaffen. Auch die Tatsache, dass er trotzdem am Wochende lieber zuhause arbeitet, begründet für sich allein keine zwingende Notwendigkeit. Trotzdem haben die Richter im konkreten Einzelfall entschieden, dass das häusliche Arbeitszimmer eines Logopäden mit zwei Praxisstandorten für Verwaltungs- und Abrechnungsarbeiten erforderlich war. Im vorliegenden Fall standen in den Praxen zwar Computer und Schreibtische zur Verfügung. Da diese sich jedoch in den Behandlungszimmern befanden und dort angestellte Behandler tätig waren, konnten die Räume nicht gleichzeitig für die zeitnah erforderlichen, vertraulichen Bürotätigkeiten (mit Patienten- und Lohndaten) genutzt werden. D.h. in vergleichbaren Fällen lohnt sich noch einmal ein Blick auf die Zumutbarkeit des „anderen Arbeitsplatzes“ in Betrieb oder Praxis.

Hier geht’s zum BFH-Urteil III R 9/16 vom 22.2.2017 und zu einer kurzen Zusammenfassung in der Pressemitteilung Nr. 26 vom 19.4.2017 dazu.

Weitere aktuelle Hinweise zum Häuslichen Arbeitszimmer bei Nutzung durch mehrere Personen finden Sie hier.

Soeben erschienen: „Unser“ Fachbuch Branchenkennzahlen 2017/2018 für Unternehmensplanung, Kalkulation, Benchmark, Betriebsvergleich

Da ist es wieder: das bewährte Standardwerk Branchenkennzahlen 2017/2018, das alle 2 Jahre erscheint und von bpw-Partnerin und Autorin Dr. Dorothee Böttges-Papendorf unter Mitwirkung von Dipl.-Wirtsch.-Inf. Sibylle Hänchen aus dem Büro Berlin neu bearbeitet und aktualisiert wird. Wieder stehen Grunddaten aus über 1.000 Branchen und Teilbranchen zur Verfügung für Planung, Betriebsvergleich einschließlich Richtsatzvergleich mit den Zahlen der Finanzverwaltung, Benchmarking und Kosten- und Preiskalkulation einschließlich Verrechnungspreise für grenzüberschreitende Geschäftsbeziehungen.

Seit über 20 Jahren findet das Fachbuch Einsatz bei Beratung und Analyse nicht nur bei Beratern und in Unternehmen. Auch Studierende, Banker und Kammern schätzen die Daten, die unkompliziert im direkten Zugriff zur Verfügung stehen. Bei Bedarf findet man auch leicht die Original- Quellen für den tieferen Einstieg.

Die 14. Auflage Branchenkennzahlen 2017/2018 können Sie käuflich erwerben beim Deubner-Verlag. Natürlich können Sie sich auch direkt persönlich zu allen Fragen im Zusammenhang mit Betriebsvergleichen, Kostenrechnung, Planung und Kalkulation von uns beraten lassen. Sprechen Sie den Berater/die Beraterin Ihres Vertrauens in „Ihrer“ ortsnahen bpw-Niederlassung an.

Wer muss Bauabzugsteuer einbehalten?

Eine böse Falle kann sich für Vermieter, aber auch Freiberufler, Photovoltaik-Anlagen-Besitzer und alle auftun, die Bauleistungen für unternehmerische Zwecke in Auftrag geben. Wenn man nicht aufpasst, kann man auch nach Jahren noch für nicht einbehaltene Bauabzugsteuer für Bauleistungen in Anspruch genommen werden. Dabei können Sie sich ganz einfach davor schützen, wenn Sie sich von Ihren Handwerkern z.B. bei Praxisrenovierung oder Haussanierung eine sog. Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG vorlegen lassen. Was Sie sonst noch beachten müssen, um sich vor bösen Überraschungen zu schützen, haben wir in unserem neuen Merkblatt zur Bauabzugsteuer zusammengestellt.

Keine Bauabzugsteuer beim privaten Eigenheim

Die Bauabzugsteuer muss nur bei Bauleistungen für den unternehmerischen Bereich geprüft werden. Dieser Bauherr ist nicht betroffen, wenn er Bauleistungen für
sein privates Eigenheim in Anspruch nimmt:

Gute Nachricht für Vereine: Spendenbescheinigungen können auch per Mail verschickt werden

Auch das Besteuerungsverfahren passt sich der Digitalisierung an. Jetzt werden auch per Mail übermittelte Spendenbescheinigungen beim Spender für den Steuerabzug anerkannt. Das erleichtert die Arbeit für Kassenwarte und Schatzmeister gemeinnütziger Organisationen und ist außerdem kostensparend. Voraussetzung ist nach wie vor, dass die übermittelten Dateien dem amtlichen Spendenvordruck entsprechen und schreibgeschützt sind. Einzelheiten erfahren Sie im BMF-Schreiben vom 06.02.2017 dazu. Weitere Informationen zu gemeinnützigen Einrichtungen finden Sie hier.

http://www.bpw-online.de/