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Aber auch das klassische Buch hat nicht ausgedient.

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BÖTTGES-PAPENDORF-WEILER

Steuerberater Wirtschaftsprüfer
Partnerschaftsgesellschaft mbB

Häusliches Arbeitszimmer - Kostenabzug bei
Nutzung durch mehrere Personen verbessert

Immer mehr Menschen arbeiten von Zuhause aus. Sie können dann in der Einkommensteuererklärung bis zu 1.250 € Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer als Betriebsausgaben oder Werbungskosten vom steuerpflichtigen Einkommen abziehen, wenn kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht bzw. alle Kosten, wenn kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht und das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit bildet.

Bisher wurde der Höchstbetrag von 1.250 € je Arbeitszimmer gewährt. Das hat sich durch die neueste Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs geändert: Nutzen z.B. Ehegatten ein gemeinsames steuerlich anerkanntes Arbeitszimmer, dann kann jeder von ihnen seinen Kostenanteil bis zu maximal 1.250 € abziehen.

Das Arbeitszimmer beschränkt sich auf den Bereich, wo gewöhnlich Büro- und Verwaltungstätigkeiten stattfinden. Kein Arbeitszimmer ist z.B. ein Lager oder ein Behandlungszimmer in einer Notarztpraxis. Dafür wird der volle Kostenabzug gewährt. Nicht abziehbar – auch nicht anteilig – sind dagegen die Kosten für privat mitgenutzte Nebenräume wie Küche, Bad und Flur. Das ergibt sich aus mehreren Urteilen aus dem Jahr 2016. Ob der Bundesfinanzhof in dem noch offenen Verfahren (Aktenzeichen BFH VIII R 16/15) anders entscheiden wird, bleibt abzuwarten.

Immer abziehbar sind die Kosten für die (büromäßige) Ausstattung des Arbeitszimmers wie Schreibtisch, Bürostuhl, sonstige Arbeitsmittel. Diese sind in die Höchstbetragsrechnung nicht einzubeziehen.

Diese Regeln gelten grundsätzlich bei Nutzung in allen Einkunftsarten also auch für freiberufliche oder betriebliche Zwecke. Befindet sich allerdings das Arbeitszimmer (Büro) im eigenen Haus oder im Haus des Ehepartners, dann sind Besonderheiten zu beachten. Zum Beispiel kann hier die höhere Abschreibung für Grundstücke im Betriebsvermögen von 3 % statt normalerweise 2 % greifen. Ob bei Ehegattengrundstücken ein Mietvertrag oder Kostentragung durch den Betriebsinhaber mit Abschreibung eines Aufwandsausgleichspostens nach neuer Rechtsprechung sinnvoller ist, sollten Sie im Einzelfall mit Ihrem Steuerberater besprechen.

Soeben erschienen: „Unser“ Fachbuch Branchenkennzahlen 2017/2018 für Unternehmensplanung, Kalkulation, Benchmark, Betriebsvergleich

Da ist es wieder: das bewährte Standardwerk Branchenkennzahlen 2017/2018, das alle 2 Jahre erscheint und von bpw-Partnerin und Autorin Dr. Dorothee Böttges-Papendorf unter Mitwirkung von Dipl.-Wirtsch.-Inf. Sibylle Hänchen aus dem Büro Berlin neu bearbeitet und aktualisiert wird. Wieder stehen Grunddaten aus über 1.000 Branchen und Teilbranchen zur Verfügung für Planung, Betriebsvergleich einschließlich Richtsatzvergleich mit den Zahlen der Finanzverwaltung, Benchmarking und Kosten- und Preiskalkulation einschließlich Verrechnungspreise für grenzüberschreitende Geschäftsbeziehungen.

Seit über 20 Jahren findet das Fachbuch Einsatz bei Beratung und Analyse nicht nur bei Beratern und in Unternehmen. Auch Studierende, Banker und Kammern schätzen die Daten, die unkompliziert im direkten Zugriff zur Verfügung stehen. Bei Bedarf findet man auch leicht die Original- Quellen für den tieferen Einstieg.

Die 14. Auflage Branchenkennzahlen 2017/2018 können Sie käuflich erwerben beim Deubner-Verlag. Natürlich können Sie sich auch direkt persönlich zu allen Fragen im Zusammenhang mit Betriebsvergleichen, Kostenrechnung, Planung und Kalkulation von uns beraten lassen. Sprechen Sie den Berater/die Beraterin Ihres Vertrauens in „Ihrer“ ortsnahen bpw-Niederlassung an.

Einkommensteuererklärung 2016 wird fällig

Sie wollten am Wochenende mit der Zusammenstellung Ihrer Unterlagen für die Einkommensteuererklärung 2016 beginnen? Dann kommt unsere aktuelle Checkliste benötigte Unterlagen für die Einkommensteuererklärung 2016 ja gerade richtig.

Wer muss Bauabzugsteuer einbehalten?

Eine böse Falle kann sich für Vermieter, aber auch Freiberufler, Photovoltaik-Anlagen-Besitzer und alle auftun, die Bauleistungen für unternehmerische Zwecke in Auftrag geben. Wenn man nicht aufpasst, kann man auch nach Jahren noch für nicht einbehaltene Bauabzugsteuer für Bauleistungen in Anspruch genommen werden. Dabei können Sie sich ganz einfach davor schützen, wenn Sie sich von Ihren Handwerkern z.B. bei Praxisrenovierung oder Haussanierung eine sog. Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG vorlegen lassen. Was Sie sonst noch beachten müssen, um sich vor bösen Überraschungen zu schützen, haben wir in unserem neuen Merkblatt zur Bauabzugsteuer zusammengestellt.

Keine Bauabzugsteuer beim privaten Eigenheim

Die Bauabzugsteuer muss nur bei Bauleistungen für den unternehmerischen Bereich geprüft werden. Dieser Bauherr ist nicht betroffen, wenn er Bauleistungen für
sein privates Eigenheim in Anspruch nimmt:

Bei Bau einer Photovoltaikanlage immer
auch Bauabzugsteuer prüfen

Seit 2016 zählt die Errichtung von Photovoltaikanlagen generell zu den Bauleistungen. Durch den Abschluss eines Einspeisungsvertrags für den selbst erzeugten Strom wird der Eigentümer automatisch zum umsatzsteuerlichen Unternehmer und fällt damit in den Anwendungsbereich der Bauabzugsteuer. Das gilt auch, wenn die Anlage auf dem Dach des selbst genutzten Eigenheims gebaut wird. Auch hilft es nichts, wenn man die Kleinunternehmerregelung anwendet und deshalb keine Umsatzsteuer anfällt: für die Bauabzugsteuer zählt nur die umsatzsteuerliche Unternehmereigenschaft. D.h. auch bei Bau einer Photovoltaikanlage immer eine gültige Freistellungsbescheinigung gem. § 48b EStG vom ausführenden Unternehmen vorlegen lassen, damit keine Bauabzugsteuer anfällt. 

Gute Nachricht für Vereine: Spendenbescheinigungen können auch per Mail verschickt werden

Auch das Besteuerungsverfahren passt sich der Digitalisierung an. Jetzt werden auch per Mail übermittelte Spendenbescheinigungen beim Spender für den Steuerabzug anerkannt. Das erleichtert die Arbeit für Kassenwarte und Schatzmeister gemeinnütziger Organisationen und ist außerdem kostensparend. Voraussetzung ist nach wie vor, dass die übermittelten Dateien dem amtlichen Spendenvordruck entsprechen und schreibgeschützt sind. Einzelheiten erfahren Sie im BMF-Schreiben vom 06.02.2017 dazu. Weitere Informationen zu gemeinnützigen Einrichtungen finden Sie hier.

Steuerplaner

Unseren Steuerplaner 2017 können Sie schon herunterladen und wir haben für unsere Mandanten auch wieder 4-Monats-Wandkalender. Wenden Sie sich bei Bedarf an Ihre bpw-Niederlassung (solange Vorrat reicht).

Auslandsreisekosten ab 01.01.2017

Neues Jahr – neue Dienstreisen. Für Auslandsreisen ändern sich auch wieder die Pauschalen für einige Länder. Die aktuelle Tabelle mit den steuerfreien Reisekostenvergütungen finden Sie hier.

Hinweis zum neuen Mindestlohn ab 01.01.2017

Ab dem 01. Januar 2017 erhöht sich der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 € auf 8,84 € brutto je Zeitstunde. Der neue Mindestlohn gilt bundesweit. Weitere Besonderheiten können im Tarifvertrag geregelt sein. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten im Vorfeld prüfen, ob ggfs. vertragliche Anpassungen nötig sind. Das gilt speziell für Minijobs an der 450 €-Grenze. Diese Grenze erhöht sich nämlich nicht. Wer 2016 genau an der Grenze liegt und den derzeitigen Mindestlohn von 8,50 €/Stunde erhält, rutscht dann mit 8,84 €/Stunde bei gleicher Stundenzahl automatisch in die Sozialversicherungspflicht.

Neues Jahr - neuer Job?
Aktuelles Jobangebot für Steuerfachleute

Wir suchen zum nächstmöglichen Termin eine/n Steuerfachangestellte/n, Steuerfachwirt/-in oder Bilanzbuchhalter/-in für unsere Kanzlei in Zwönitz. DATEV-Kenntnisse und der sichere Umgang mit MS-Office werden vorausgesetzt, Lohnkenntnisse wären von Vorteil. Es erwarten Sie eine adäquate Bezahlung, umfangreiche Sozialleistungen und regelmäßige Fortbildungen. Gern unterstützen wir zusätzliche Qualifizierungsbestrebungen.

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen an Martina Spielmann, zwoenitz(at)bpw-online.de oder rufen Sie uns an. Die Niederlassungsleitung StB Kathleen Neukirchner (Zwönitz) steht Ihnen für unverbindliche Vorabauskünfte zur Verfügung.

„Betongold“ in der Einkommensteuererklärung:
Steuern sparen mit Immobilien

Angesichts der Zinsflaute haben Sie 2016 erstmals eine Immobilie erworben? Oder Sie haben eine Immobilie geerbt? Dann kommen viele neue Fragen auf Sie zu. Bei der Steuer geht es vor allen Dingen darum, was man abziehen kann. Außerdem gibt es Spezialfragen wie: Was ist bei Vermietung an Angehörige zu beachten? Wo muss was in die Formulare eingetragen werden und welche besonderen Steuerregeln sollte ich als Immobilienbesitzer kennen?

Hier geht's zum gesamten Artikel.

Betongold: auch Vermieter müssen Bauabzugsteuer prüfen

Um die Bauabzugsteuer war es in letzter Zeit ruhig geworden. Sie wurde 2001 eingeführt und mit einer sog. Bescheinigung nach § 48b EStG, die man sich als Auftraggeber vorlegen ließ, ist das Thema vom Tisch. Aber: diese Bescheinigungen haben jeweils nur eine begrenzte Laufzeit und so kommt es, dass nach vielen, vielen Jahren der ein oder andere Handwerker vergessen hat, die Verlängerung zu beantragen. Für den Auftraggeber kann das dann teuer werden, denn das Finanzamt nimmt ihn dann mit 15% in die Pflicht. Mit unserer aktuellen Checkliste für Auftraggeber: Wann muss Bauabzugsteuer einbehalten werden? können Sie prüfen, ob die Frage auf Sie zutrifft und was Sie beachten müssen.

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