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31. Mai 2017: Stichtag für die Abgabe der Steuererklärungen 2016

Der Wonnemonat Mai nimmt jedes Jahr ein jähes Ende für Steuerzahler mit dem Abgabetermin für die Steuererklärungen am 31. Mai. Nicht immer schafft man es bis dahin. Viele sind auch nicht sicher, ob sie überhaupt abgeben müssen.

Wer muss überhaupt abgeben?
Abgabepflichtig sind alle, deren Gesamtbetrag der Einkünfte über dem Grundfreibetrag liegt. Für 2016 sind das 8.652 € für Ledige und 17.304 € für Verheiratete. Sonderregelungen gelten für Arbeitnehmer: Sie müssen insbesondere bei Eheleuten mit der Steuerklassen-Kombination III/V oder Nebeneinkünften – einschl. an sich steuerfreien Entgeltersatzleistungen wie Arbeitslosengeld I, Elterngeld, Krankengeld etc.- von mehr als 410 €/820 € (led./verh.) eine Steuererklärung abgeben. Speziell viele Rentner könnten aufgrund der Rentenerhöhung 2016 erstmals steuerpflichtig werden.

Abgabepflicht für alle Steuererklärungen 2016 grundsätzlich ohne besondere Aufforderung
Die Aufforderung zur fristgerechten Abgabe erfolgt öffentlich. Das heißt Sie bekommen keine persönliche Aufforderung, sondern müssen selbst prüfen, ob Abgabepflichten bestehen. Das gilt auch dann, wenn Sie früher einmal von der Abgabe befreit waren und sich die Verhältnisse dementsprechend geändert haben.

Fristverlängerung und Frist zur freiwilligen Abgabe
Verlängerte Fristen gelten für Land- und Forstwirte. Bei Beauftragung eines Steuerberaters mit der Erstellung erfolgt stets die automatische Fristverlängerung bis 31.12.2017. Allerdings kann das Finanzamt Sie – in begründeten Fällen „persönlich“ – zur vorzeitigen Abgabe zum Beispiel im Sommer oder Herbst auffordern. Gründe hierfür sind insbesondere verspätete Abgabe oder Nichtabgabe in Vorjahren. Arbeitnehmer, die aufgrund von hohen Werbungskosten, Ausbildungskosten oder außergewöhnlichen Belastungen eine Erstattung erwarten, sollten freiwillig abgeben. Das kann man für jedes Jahr neu und auch noch rückwirkend für vier Jahre prüfen. Wer einmal abgibt, muss nicht auch in den Folgejahren immer abgeben.

Achtung Umsatzsteuerzahler: Ausschlussfrist bei Zuordnungsentscheidungen
Keine Fristverlängerung gilt für sog. Zuordnungsentscheidungen bei der Umsatzsteuer. Das betrifft gemischt genutzte Wirtschaftsgüter wie z.B. betriebliche Kfz oder Photovoltaikanlagen, die auch für private Zwecke genutzt werden. Diese müssen dem sogenannten „Unternehmensvermögen“ für die Umsatzsteuer ausdrücklich „zugeordnet“ werden. Diese Zuordnungsentscheidung kann z.B. in der laufenden Buchführung und Umsatzsteuervoranmeldung dokumentiert werden. Ansonsten muss sie z.B. bei Umsatzsteuer-Jahreszahlern spätestens bis zum 31. Mai des Folgejahres durch schriftliche Erklärung oder Abgabe einer entsprechenden Umsatzsteuererklärung beim Finanzamt erfolgen. Wird das versäumt, entfällt der Vorsteuerabzug.

Automatische Fristverlängerung für pflichtveranlagte Arbeitnehmer bei Registrierung für das unterschriftslose Übermittlungsverfahren bis 31. Mai 2017
Eine besondere Fristverlängerung gewährt die Finanzverwaltung in NRW dieses Jahr für Arbeitnehmer. Pflichtveranlagte Arbeitnehmer in NRW und -soweit bekannt- in Bayern und Baden-Württemberg, die ihre Einkommensteuererklärung 2016 erstmals „authentifiziert“ – d.h. elektronisch ohne Unterschrift – übermitteln, haben in diesem Jahr zwei Monate länger Zeit für die Fertigstellung. Voraussetzung ist eine Registrierung für die authentifizierte Übermittlung der Einkommensteuererklärung unter www.elster.de. Die Abgabefrist verschiebt sich dann von Ende Mai auf Ende Juli 2017.

http://www.bpw-online.de/steuertipps/31-mai-2017-stichtag-fuer-die-abgabe-der-steuererklaerungen-2016.html