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Einführung der E-Bilanz - Folgen für die Unternehmen

Gerhard Papendorf ist Sozietätspartner, Wirtschaftsprüfer

und Steuerberater bei bpw-Bornheim

 

 

Mit „E-Bilanz“ wird die elektronische Einreichung des Jahresabschlusses an die Finanzverwaltung bezeichnet. Hintergrund für die gesetzlich erzwungene Einführung der elektronischen Übermittlung ist die sog. „E-Government-Strategie“: Unter dem Motto „Elektronik statt Papier“ sollen erklärungspflichtige Daten zwischen Unternehmen und der Finanzverwaltung zukünftig fast ausschließlich auf elektronischem Weg bereitgestellt werden. Die zwingende elektronische Übermittlung des Jahresabschlusses muss erstmals für die Wirtschaftsjahre ab 2013 erfolgen. Auch wenn der Jahresabschluss 2013 erst in 2014 erstellt wird, empfiehlt sich bereits mit der Buchführung Januar 2013 darauf zu achten, dass in der Finanzbuchhal­tung die Konten mit E-Bilanz-Bezug genutzt werden.



Wer seine Buchführung durch seinen Steuerberater erstellen lässt, kann im Regelfall darauf vertrauen bzw. sollte sich darüber vergewissern, dass dieser ab Januar 2013 oder zeitnah danach die entsprechend notwendigen Kontenplan-Änderungen vornimmt. Wer hingegen sein Rechnungswesen selbst führt, muss selbst dafür Sorge tragen, dass die dafür zuständigen Mitarbeiter die notwendigen Umstellungen vornehmen.

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Praktische Folgen können sich auch dahingehend ergeben, dass gewohnte betriebswirtschaftliche Auswertungen vielleicht nicht mehr in dem Maße auf Basis des vorhandenen Kontenplans erstellt werden können, weil bisher genutzte Konten der Finanzbuchhaltung zur differenzierten Erfassung von Erträgen und Aufwendungen nunmehr durch die neuen steuerlich zu beachtenden Standardangaben im Zusammen­hang mit der E-Bilanz belegt sind. Mögliche Lösungen bieten sich an durch den Übergang auf einen Kontenrahmen mit 5-stelligen Sachkonten oder mit der Einrichtung einer einfachen Kostenrechnung. Dabei kann die Aussagekraft gegenüber bisherigen Lösungen durch Nutzung neuer Techniken ggfs. sogar noch verbessert werden.

Wie und wann letztendlich die Umstellung erfolgt, muss in jedem Unternehmen selbst beurteilt werden. Wichtig ist auf alle Fälle, dass man nunmehr zeitnah die neuen buchhalterischen Anforderungen der E-Bilanz beachtet. Die Kanzlei Böttges-Papendorf-Weiler bietet z. B. für ihren selbstbuchenden Mandantenkreis entsprechende Umstiegsschulungen und -beratungen an, um den neuen gesetzlichen Anforderungen ab Januar 2013 gerecht zu werden und auch weiterhin über qualifizierte betriebswirtschaftliche Auswertungen verfügen zu können.

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Stand: 04/2013

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Autor: Gerhard Papendorf

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