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Elektronische Datenübermittlung - So wehren Sie sich gegen die neuen "Wunderwaffen" des Finanzamts

Gut aufgestellt sind die Steuerberater von bpw in der elektronischen Finanzamtswelt – egal ob elektronische Betriebsprüfung, Steuererklärung oder ELSTAM: Sie prüfen die Anforderungen der Finanzämter für ihre Mandanten und wehren ungerechtferigte Forderungen ab. Das Foto zeigt die Sozietätspartner beim Erfahrungsaustausch im Februar in Zwönitz/Aue

  

Lt. aktuellen Zeitungsmeldungen müssen 100.000 Rentner allein in Nordrhein-Westfalen damit rechnen, jetzt noch nachträglich zur Abgabe von Steuererklärungen für die vergangenen Jahre aufgefordert zu werden. Die Daten hat das Finanzamt von den Rentenzahlstellen.

Nicht nur die Bürger übermitteln inzwischen vielfach ihre Daten elektronisch mit Elster an das Finanzamt. Das Finanzamt weiß viel mehr als sie denken, weil auch andere Stellen inzwischen die Daten mit dem Finanzamt abgleichen. Speziell in diesem Jahr müssen Rentner, die seit 2005 oder länger keine Steuererklärungen abgegeben haben, oder Kapitalanleger, die zu hohe Freistellungsaufträge erteilt haben, mit Post vom Finanzamt rechnen.

Weitere Daten erhält das Finanzamt von anderen Behörden bezüglich Zuschüssen und anderen Leistungen. Außerdem werden Vorsorgeaufwendungen z. B. Krankenversicherungsbeiträge oder Ein-zahlungen in Versorgungswerke übermittelt.

Man könnte meinen, dass alles doch auch bequem ist, wenn das Finanzamt sich selbst alle Daten zusammensucht.

Das Problem ist, dass die Daten nicht immer richtig sind. Teilweise werden sie auch falsch

...

zugeordnet und z. B. Einnahmen doppelt erfasst oder Vorsorgeaufwendungen „gestrichen“, weil nichts oder falsche Werte übertragen wurden.

Bei den Rentnern ist das aber doch nicht neu? Warum kommt das gerade jetzt wieder hoch?

Offenbar gibt es immer noch eine Vielzahl von Rentnern, die sich trotz der vielen Zeitungsartikel und Hinweise bisher nicht gekümmert haben oder auch ihre Situ­ation aufgrund überschlägiger eigener Berechnungen falsch eingeschätzt haben. Die Finanzverwaltung bekommt die Renten und Versorgungsbezüge seit 2005 übermittelt und beginnt jetzt, diese Daten systematisch auszuwerten.

Und was raten Sie Betroffenen?

Wer aufgefordert wird, muss auf jeden Fall abgeben. Wer unsicher ist, sollte seine Situation von einem Steuerberater prüfen lassen, auch z. B. ob Verjährung eingetreten ist. Manchmal ergeben sich sogar Steuer-Rückerstattungen, wenn z. B. Steuern auf Kapitalerträge einbehalten wurden.Das muss man in jedem Einzelfall prüfen und vor allen Dingen auch alle Abzugsmöglichkeiten wie z. B. Behindertenpauschbeträge und Pflegekosten nutzen.

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Stand: 03/2013

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Autor: Dr. Dorothee Böttges-Papendorf

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