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Aber auch das klassische Buch hat nicht ausgedient.

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Finanzgericht Rheinland-Pfalz: Verluste von Hobbyautoren nicht steuerlich abziehbar

Mit dem noch nicht rechtskräftigen Urteil vom 14. August 2013 (Az: 2 K 1409/12) hat das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz entschieden, dass Verluste, die ein (Hobby) Autor wegen der Veröffentlichung eines Buches mit Kurzgeschichten erzielt hat, steuerlich nicht anzuerkennen sind. Im vorliegenden Fall hatte ein Logopäde drei Jahre lang insgesamt Kosten von insgesamt rund 11.000 € für sein Buch geltend gemacht und dann im vierten Jahr seine Tätigkeit aufgegeben ohne eine einzige Einnahme erzielt zu haben. Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz sah hierin keine Anlaufverluste, da der Betrieb von Anfang an objektiv nicht geeignet gewesen sei, einen Totalgewinn abzuwerfen (vgl. dazu die Zusammenfassung in der Pressemitteilung des Finanzgerichts vom 7.10.2013).

Durch die neuen Möglichkeiten der Veröffentlichung von books on demand und e-books direkt im Internet werden solche Fälle möglicherweise in Zukunft häufiger vorkommen. Allerdings ist es mit der Liebhaberei hier so eine Sache: Sollten später doch Einnahmen kommen, dann wären diese steuerfrei – jedenfalls bei der Einkommensteuer. Die Liebhaberei gilt nämlich nicht für die Umsatzsteuer. Das heißt, wer ansonsten schon umsatzsteuerpflichtig ist, muss auch spätere Einnahmen aus Buchverkäufen der Umsatzsteuer unterwerfen. Unabhängig vom Ausgang des vorliegenden Verfahrens ist daher jedem Autor anzuraten, sich (auch) über die steuerliche Situation genau zu informieren, und diese auch mit dem Finanzamt klar abzugrenzen. Sonst besteht die Gefahr, dass der Streichung von Steuervorteilen heute nicht die erwartete Steuerfreiheit von Einnahmen in der Zukunft folgt.

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