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Aber auch das klassische Buch hat nicht ausgedient.

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Fast genau vor einem Jahr hat der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 12.05.2011 (VI R 42/10 BFH/NV 2011 Seite 1426) entschieden, dass Zivilprozesskosten grundsätzlich als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend gemacht werden können. Das Urteil hat große Beachtung gefunden, weil der Bundesfinanzhof damit seine bisherige Rechtsprechung geändert hat (vergleiche Pressemitteilung des Bundesfinanzhofs Nummer 52 vom 13. Juli 2011 zum genannten Urteil).

Die Freude der Steuerpflichtigen währte jedoch nur kurz: am 20.12.2011 veröffentlichte der Bundesfinanzminister in bewährter Manier hierzu einen Nichtanwendungserlass. Das heißt die Finanzämter sind angewiesen, das Urteil über den entsprechenden Einzelfall hinaus nicht anzuwenden. So brauchte das zuständige Finanzamt im Fall eines Betroffenen auch nicht lange zu überlegen, um den Einspruch gegen die Nichtanerkennung von Scheidungsfolgekosten abzulehnen.

Hiergegen hat der Betroffene inzwischen Klage beim Finanzgericht Köln eingereicht. Die Klage hat das Aktenzeichen 12 K 1146/12. Prozessbevollmächtige sind die Steuerberater von bpw. Da es vorerst nur eine Klage vor einem Finanzgericht ist, kommt in ähnlich gelagerten Fällen eine Zwangsruhe nicht in Betracht. Betroffene sollten daher mit ihrem Steuerberater klären, was im Einzelfall zu tun ist.

http://www.bpw-online.de/steuertipps/musterverfahren/zivilprozesskosten-als-aussergewoehnliche-belastung-von-der-steuer-absetzen-neues-verfahren-beim-finanzgericht-koeln-anhaengig.html