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Aber auch das klassische Buch hat nicht ausgedient.

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Steuererklärungssaison 2014 hat begonnen

Bis zum 28. Februar mussten jeweils die Arbeitgeber und Versicherungen die Daten für die Steuererklärungen 2013 an die Finanzverwaltung übermitteln. Erst wenn diese Daten vorliegen, werden die Steuererklärungen überhaupt von der Finanzverwaltung bearbeitet. Das heißt jetzt kann‘s losgehen.

Datenübermittlung ans Finanzamt, vorausgefüllte Steuererklärung - mancher fragt sich jetzt: muss ich dann überhaupt noch eine Erklärung erstellen? Die Antwort ist: leider ja.

Auch wenn man der Meinung ist, dass das Finanzamt alle relevanten Daten hat, erspart das nicht die Abgabe einer Steuererklärung, wenn Steuererklärungspflicht vorliegt. Das ist z. B. bei Arbeitnehmern der Fall, wenn bei Ehepartnern Steuerklasse III und V gewählt wurde oder wenn Nebeneinkünfte über 410 € im Jahr vorliegen oder bei Rentnern, die die Steuerpflichtgrenzen überschreiten.

Außerdem hat das Finanzamt ja nicht alle Daten.

Übermittelt werden neben Name und Adresse insbesondere vorerst folgende Daten:

  • vom Arbeitgeber bescheinigte Lohnsteuerdaten
  • Bescheinigung über den Bezug von Rentenleistungen
  • Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung
  • Vorsorgeaufwendungen (insbesondere Riester- und Rürup-Verträge)

Die übermittelten Daten sollte man unbedingt prüfen. Die Datenübermittlung kann un­vollständig oder falsch sein.

Grundsätzlich muss man davon ausgehen, dass das Finanzamt der Veranlagung die elektronisch übermittelten Daten zu Grunde legt. D. h. zum Beispiel aber auch, wenn keine Daten übermittelt wurden, erfolgt kein Ansatz bei der steuerlichen Veran­lagung. Dies kann sich natürlich nachteilig auswirken, wenn z. B. keine oder unvollständige Daten zu den Beiträgen zur Kran­ken- und Pflegeversicherung oder auch zu den Riester-Verträgen übermittelt wurden.

Und ganz wichtig: Alle Vergünstigungen muss der Steuerpflichtige natürlich selbst ermitteln und geltend machen, weil so weit reicht der „Service“ des Finanzamtes dann doch nicht.

Das „Zeitfenster“ ist also eng: auch wenn man erst ab 1. März abgeben kann, nach hinten raus bleibt es beim Abgabetermin 31. Mai. Lediglich weil das in diesem Jahr ein Samstag ist, bleibt noch eine Gnadenfrist bis Montag, 02. Juni 2014. Wer einen Steuerberater beauftragt, hat wie immer Zeit bis zum 31. Dezember.

Hier gehts zu unseren Checkliste benötigte Unterlagen zur Einkommensteuererklärung.

http://www.bpw-online.de/steuertipps/steuererklaerungssaison-2014-hat-begonnen.html